Die heutigen Schlagzeilen werden erwartungsgemäß vom Bombenanschlag in Boston dominiert. Etwas überraschender war dagegen die folgende Meldung, die mich über Facebook erreichte, und offenbar in ähnlicher Form auf Twitter Verbreitung findet:
Massive Angriffswelle auf WordPress-Installationen
Gerade bei Ars Technica gelesen:
Security analysts have detected an ongoing attack that uses a huge number of computers from across the Internet to commandeer servers that run the WordPress blogging application.
Ein paar grundlegende Sicherheitsmaßnahmen habe ich hier natürlich schon immer am laufen, ein zusätzliches Security-Plugin kann aber auch nicht schaden, dachte ich mir.
Und siehe da, in der halben Stunde, in der es nun läuft, gab es bereits 10 gescheiterte Versuche, sich hier als admin anzumelden. Davor gab es sicherlich auch schon einige, aber nun bekomme ich das wenigstens auch mit, und kann ggf. reagieren.
Ranong
Es mag ein wenig bizarr erscheinen, sich bei 30 Grad Außentemperatur in ein von heißen Quellen gespeistes Schwimmbecken zu setzen – doch das ist echt toll! Danach war mir zwar ein wenig schwindelig, aber ich fühle mich sehr gereinigt.
Auf dem Vorplatz zu den Becken werden übrigens Eier verkauft, die man dann in einem der Becken kochen kann. Mit dazusetzen ist bei diesem Strudel vermutlich aber nicht zu empfehlen.
Nachmittags war ich auch ein wenig Photos von der näheren Umgebung schießen, klickt das Bild an!
One Night in Phuket
Um Bangkok will ich dieses Mal einen großen Bogen machen, mir ist nicht wirklich nach Großstadt, sondern nach Naturerlebnissen. Da scheint mir Phuket der bessere Ausgangspunkt zu sein, zumindest wenn man sich auf den Süden von Thailand konzentriert.
Doch erst mal gilt es, den Geldautomaten zu bezwingen, welcher partout nicht mit mir kooperieren mag. Irgendwie kommt mir das bekannt vor; doch glücklicherweise lässt sich das diesmal mit einem Anruf bei der Bank umgehend ändern. Schon schön, diese moderne Kommunkationswelt.
Ich hatte mir eine Unterkunft in der Altstadt reserviert, und nicht an den Partystränden. Ich will schließlich nur etwas Kraft tanken, bevor es nach Ranong weiter geht. So genieße ich nur noch ein leckeres Fisch-Chili-Curry, was mir die Tränen in die Augen, das Lächeln ins Gesicht und die letzten latenten Erkältungsträger aus der Blutbahn treibt.
Der Balkon meines Zimmers ist übrigens äußerst skurril. Irgendwann hatte man da vermutlich schon so etwas wie eine Aussicht, doch in der Zwischenzeit wurden ein Parkhaus und ein Restaurant unmittelbar davor gebaut. Unmittelbar meint hier “im Abstand von 10cm”.
Am nächstem Morgen begebe ich mich auf die Suche nach einem Frühstück, und bestaune die alten Gebäude im sino-portugisischen Kolonialstil. Auffällig ist, dass in den Ladenzeilen neben den typischen Touristeneinrichtungen (Café, Schmuckladen, 7-Eleven) auch Künstlerateliers und kleine Handwerksbetriebe wie Druckereien und Werkstätten untergebracht sind.
Das erste angebotene Transportmittel ist immer das teuerste, schnellste und langweiligste.
Dieser Regel kann man blind folgen. Am Flughafen wurde mir direkt nach Gepäckausgabe ein Taxi für 250 Baht angeboten, vor der Tür waren es immer noch 150 für einen Platz im Minivan, der aber erst fährt, wenn er voll ist. Genommen habe ich dann den Airport Bus für 80, der etwas versteckt links vom Ausgang abfährt. Verspätet, und nur ein paar Mal am Tag, aber ich habe keine Eile, ganz im Gegenteil. Und meine Unterkunft hatte ich eh so gewählt, dass ich vom alten Busterminal bequem hinlaufen kann.
Der Bus nach Ranong fährt aber vom neuen Terminal 2, welches etwa sieben Kilometer vom Stadtzentrum aus dem Boden gestampft wurde. Das erste Angebot war eine Mopedfahrt für 80 Baht gewesen – abenteuerlich, mit dem großen Rucksack!, doch ich wurde freundlicherweise auf den lokalen “Pink Bus” im Thong-Tae-Stil hingewiesen, der mich für 10 Baht hinbringt. Mir gegenüber hat ein freundlicher Mönch Platz genommen. Leider spreche ich zu wenig Thai, und er zu wenig englisch, um auch nur den Ansatz einer Konversation zu beginnen; auf seine Frage “where are you from” konnte ich ihm nur Worte nennen, die er offenbar noch nie gehört hatte.
Die Busfahrt nach Ranong verläuft soweit unspektakulär; ich bin allerdings heilfroh, bereits 90 Minuten vor Abfahrt am Busbahnhof gewesen zu sein, denn so konnte ich mir noch einen Sitzplatz reservieren. So viel Glück hatten nicht alle meine Mitreisenden!
Mittlerweile bin ich in Ranong gut angekommen. Ich werde heute eine kurze Tauch-Auffrischung machen, sowie die Ausrüstung anprobieren, und abends mal die heißen Quellen in der Nähe aufsuchen. Außerdem ist heute noch das chinesische Neujahrsfest, was bereits jetzt am Tag ausgiebig beböllert wird.
Ganz besonders freue ich mich aber auf die morgen startende Tauchtour in den burmesischen Andamanen!
Umsteigen in Abu-Dhabi
Die Idee eines prozessoptimierten Fluglinien-Hubs ist es ja, die Auslastung einzelner Flüge zu steigern, um dadurch die Kosten und nicht zuletzt den Kerosinverbrauch zu reduzieren. Als Gast nimmt man die leicht erhöhte Reisezeit durchaus in Kauf, auch wenn das Prozedere immer etwas nervig, und in meinem Fall Anlass für Stirnapplaus ist. Weiterlesen
How to use Adobe’s Open Source Code Font in IntelliJ Idea on Ubuntu
Adobe has released a monospaced font specifically intended for displaying source code, called Source Code. You can download it on SourceForge, and I will show you how to use it in your favorite IDE on your favorite OS.
1) Download the zip file from SourceForge.
2) Open a terminal and enter the following commands to unzip the font, and recreate your font cache:
mkdir ~/.fonts cd ~/Downloads unzip SourceCodePro_FontsOnly-1.010.zip -d ~/.fonts/ fc-cache -f
3) Restart IntelliJ, open the settings (CTRL-ALT S), and filter for “font”
4) Create a new font scheme by clicking “Save as…”, if you don’t already have a scheme
5) Select “Source Code Pro”, and you’re finished.
So far I like it just a little bit more than the default “DejaVu Sans Mono”, but enough to keep using it. I really like how they used a very minimal design for the lower case i, and that there is a highly noticeable difference between 0 and O.
The blog entry by Paul goes into a lot of detail on what requirements he wanted to adress with his design on a font specifically for source code.
Bachstelzen Sommerabschluss 2012
Am Sonntag Nachmittag war ich für ein paar Stunden beim Sommerfest der Bachstelzen. Vom ebenfalls schön gestalteten Außenbereich habe ich vor lauter Entspannung keine Bilder gemacht, allerdings von der Pension Stundenglück. 23 Künstler gestalteten 15 Räume zwischen verträumt-spacig und trashig-heruntergekommen. Ganz toll war das!
Kreuzberg, Reichenberger Straße
Status

Return to reality
Zitat

Unterwegs Verlorenes (fazitierende Aufzählung)
- Ein paar Kilo Gewicht – an Gepäck, welches ich mit der Post nach Hause schickte.
- Ein paar Kilo Gewicht – auf den Hüften.
- Das unbändige Verlangen nach Zigaretten – circa 11 Euro für eine Schachtel sind ein starkes Argument.
- Die Abneigung gegen scharfes Essen – Chilis können ja richtig fruchtig schmecken!
- Die meisten Flecken weißer Haut – Hochsommer im Januar!
- Manch Sorge und vorgeblich in Stein Gemeißeltes - vieles relativiert sich auf Reisen.
- Ein paar große Lebensträume – sie sind Realität geworden.
Ich bin gespannt, was ich davon in Berlin wieder finden werde.
E noho ra, Aotearoa

Hoffentlich kann ich irgendwann wieder kommen, es war eine wunderbare Zeit.
Die Berichterstattung aus Übersee endet hiermit. Wir bedanken uns bei allen Lesern, die so lange durchgehalten haben.
Queenstown
In einer Ortschaft, die einem an allen Ecken und Enden adrenalinfördernde Aktivitäten wie das hier erfundene Bungee-Jumping, Rafting, Paragliding, Speedboating usw. anbietet, ziehe ich es vor, eine Wanderung auf den Te Tapu-nui zu machen, und anschließend mit Brett, dem Besitzer des Adventure Queenstown Hostels zwei der zahlreichen Weingüter in der Umgebung zu besuchen. Weiterlesen
Dunedin
Was es genau war, was mich in diese von schottischen Siedlern geprägte Stadt gezogen hat, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hat sie ihren ganz eigenen Charme, genährt von einer aktiven Bar- und Konzertszene, Nähe zum Meer und historischer Architektur – einer Besonderheit in einem so jungen Land wie Neuseeland. Weiterlesen
Christchurch

In der vom Erdbeben gezeichneten Stadt komme ich ohne Zimmerreservierung an. Der Shuttle vom Bahnhof lässt mich in der Bealay Avenue raus, in der es viele Hostels gibt, und von wo aus mich morgen der Bus nach Dunedin fahren wird. Doch aufgrund des Verlusts von circa 1.500 Bettenplätzen ist alles belegt. Nach ein wenig Hin und Her bietet mir die Chefin des “the right place backpackers” an, für eine Nacht bei ihren Dauergästen zu schlafen (“be aware, one of them is messy”). Ich bin mal wieder zur rechten Zeit am rechten Ort, was schon länger das Motto meiner Reise zu sein scheint. Weiterlesen
Scotts Track
Heute früh bin ich den Scotts Track in Arthur’s Pass gegangen, zumindest knapp über die Buschgrenze hinweg. Für den restlichen Weg hinauf zum Avalanche Peak fehlt mir die Zeit, denn gleich geht mein Zug nach Christchurch.
Der Weg ist anspruchsvoll, aber durchaus zu bewältigen. Es geht halt relativ steil bergauf, ab und an klettert man ein wenig. Belohnt wird man mit tollen Ausblicken über den Pass und hinein in Täler, die man von unten nicht sieht. Plötzlich kann ich den gegenüberliegenden Devils Punchbowl Wasserfall von oben sehen, sowie mehrere Ebenen der Bridal Veil Falls. Weiterlesen








