Warum ich beim Anmelden auf Seiten spezifische E-Mail-Adressen verwende

Heute in meinem Posteingang

Für meine Domains kann ich beliebig viele E-Mail-Adressen einrichten, und diese in ein Postfach bündeln – oder auch davon ausnehmen und blockieren. Das mache ich mir zunutze, wenn ich mich auf einer neuen Seite registriere. Dann verwende ich eine neue E-Mail-Adresse, die einen für mich eindeutigen Namen für die Seite hat.

Wenn dann mal wieder eine Seite gehackt wurde, wie zum Beispiel das Nokia Developer Forum, und ich dann wie heute Phishing-Mails mit dubiosen Anhängen an diese Adresse erhalte, kann ich die Adresse einfach dem Postfach “Feuertonne” zuweisen, und habe meine Ruhe.

Meine angeblich immer so sicher verwahrten Nutzerdaten wurden in den letzten Jahren übrigens schon mehrfach durch Hacker-Angriffe auf große und kleinere Sites geklaut, davon mindestens auch einmal inklusive der Kreditkartendaten, die eigentlich gar nicht gespeichert werden dürften. Und das sind nur die Fälle, die bekannt wurden. Oft bemerken es die Betreiber selber nicht, bis sie jemand darauf aufmerksam macht, dass auf einmal Spam an eine Adresse kommt, die eigentlich kein Dritter kennen dürfte.

Überlegt euch demnach lieber zweimal, wo ihr eure Lieblings-Mailadresse überall hinterlasst. Dass man ein extra Passwort für jede Anmeldung verwendet, sollte mittlerweile ja eh klar sein, oder?

Im heutigen Fall war im Zip übrigens eine ganz primitive HTML-Datei, die wiederum dazu auffordert, seine E-Mail mitsamt Passwort einzugeben. Ganz billiger Trick also.

Neuseeland schafft Softwarepatente ab

Damit ist mir dieses Land noch sympathischer geworden!

A major new patent bill, passed in a 117-4 vote by New Zealand’s Parliament after five years of debate, has banned software patents.

The relevant clause of the patent bill actually states that a computer program is “not an invention.” Some have suggested that was a way to get around the wording of the TRIPS intellectual property treaty, which requires patents to be “available for any inventions, whether products or processes, in all fields of technology.”

Via Ars Technica

Photos von der Burma Dive Safari und aus dem Kao Sok National Park

Ich bin mal wieder dazu gekommen, einen Schwung Photos durchzugehen und hochzuladen. Darauf warten einige der Mitreisenden sicherlich schon lange. Sorry dafür, ich hoffe, ihr schaut hier überhaupt noch mal rein. Es gibt noch weitere Bilder, aber ich habe nicht alle darauf abgebildeten Personen gefragt, ob ich sie veröffentlichen darf. Wenn du also deine Bilder haben willst, schreib mir eine E-Mail.Burma Dive Safari

Kao Sok National Park

Massive Angriffswelle auf WordPress-Installationen

Gerade bei Ars Technica gelesen:

Security analysts have detected an ongoing attack that uses a huge number of computers from across the Internet to commandeer servers that run the WordPress blogging application.

Ein paar grundlegende Sicherheitsmaßnahmen habe ich hier natürlich schon immer am laufen, ein zusätzliches Security-Plugin kann aber auch nicht schaden, dachte ich mir.

Und siehe da, in der halben Stunde, in der es nun läuft, gab es bereits 10 gescheiterte Versuche, sich hier als admin anzumelden. Davor gab es sicherlich auch schon einige, aber nun bekomme ich das wenigstens auch mit, und kann ggf. reagieren.

Ranong


(
komplettes Album Ranong)

Es mag ein wenig bizarr erscheinen, sich bei 30 Grad Außentemperatur in ein von heißen Quellen gespeistes Schwimmbecken zu setzen – doch das ist echt toll! Danach war mir zwar ein wenig schwindelig, aber ich fühle mich sehr gereinigt.

Auf dem Vorplatz zu den Becken werden übrigens Eier verkauft, die man dann in einem der Becken kochen kann. Mit dazusetzen ist bei diesem Strudel vermutlich aber nicht zu empfehlen.

Nachmittags war ich auch ein wenig Photos von der näheren Umgebung schießen, klickt das Bild an!

One Night in Phuket


(
komplettes Album Phuket)

Um Bangkok will ich dieses Mal einen großen Bogen machen, mir ist nicht wirklich nach Großstadt, sondern nach Naturerlebnissen. Da scheint mir Phuket der bessere Ausgangspunkt zu sein, zumindest wenn man sich auf den Süden von Thailand konzentriert.

Doch erst mal gilt es, den Geldautomaten zu bezwingen, welcher partout nicht mit mir kooperieren mag. Irgendwie kommt mir das bekannt vor; doch glücklicherweise lässt sich das diesmal mit einem Anruf bei der Bank umgehend ändern. Schon schön, diese moderne Kommunkationswelt.

Ich hatte mir eine Unterkunft in der Altstadt reserviert, und nicht an den Partystränden. Ich will schließlich nur etwas Kraft tanken, bevor es nach Ranong weiter geht. So genieße ich nur noch ein leckeres Fisch-Chili-Curry, was mir die Tränen in die Augen, das Lächeln ins Gesicht und die letzten latenten Erkältungsträger aus der Blutbahn treibt.

Der Balkon meines Zimmers ist übrigens äußerst skurril. Irgendwann hatte man da vermutlich schon so etwas wie eine Aussicht, doch in der Zwischenzeit wurden ein Parkhaus und ein Restaurant unmittelbar davor gebaut. Unmittelbar meint hier “im Abstand von 10cm”.

Am nächstem Morgen begebe ich mich auf die Suche nach einem Frühstück, und bestaune die alten Gebäude im sino-portugisischen Kolonialstil. Auffällig ist, dass in den Ladenzeilen neben den typischen Touristeneinrichtungen (Café, Schmuckladen, 7-Eleven) auch Künstlerateliers und kleine Handwerksbetriebe wie Druckereien und Werkstätten untergebracht sind.

Das erste angebotene Transportmittel ist immer das teuerste, schnellste und langweiligste.

Dieser Regel kann man blind folgen. Am Flughafen wurde mir direkt nach Gepäckausgabe ein Taxi für 250 Baht angeboten, vor der Tür waren es immer noch 150 für einen Platz im Minivan, der aber erst fährt, wenn er voll ist. Genommen habe ich dann den Airport Bus für 80, der etwas versteckt links vom Ausgang abfährt. Verspätet, und nur ein paar Mal am Tag, aber ich habe keine Eile, ganz im Gegenteil. Und meine Unterkunft hatte ich eh so gewählt, dass ich vom alten Busterminal bequem hinlaufen kann.

Der Bus nach Ranong fährt aber vom neuen Terminal 2, welches etwa sieben Kilometer vom Stadtzentrum aus dem Boden gestampft wurde. Das erste Angebot war eine Mopedfahrt für 80 Baht gewesen – abenteuerlich, mit dem großen Rucksack!, doch ich wurde freundlicherweise auf den lokalen “Pink Bus” im Thong-Tae-Stil hingewiesen, der mich für 10 Baht hinbringt. Mir gegenüber hat ein freundlicher Mönch Platz genommen. Leider spreche ich zu wenig Thai, und er zu wenig englisch, um auch nur den Ansatz einer Konversation zu beginnen; auf seine Frage “where are you from” konnte ich ihm nur Worte nennen, die er offenbar noch nie gehört hatte.

Die Busfahrt nach Ranong verläuft soweit unspektakulär; ich bin allerdings heilfroh, bereits 90 Minuten vor Abfahrt am Busbahnhof gewesen zu sein, denn so konnte ich mir noch einen Sitzplatz reservieren. So viel Glück hatten nicht alle meine Mitreisenden!

Mittlerweile bin ich in Ranong gut angekommen. Ich werde heute eine kurze Tauch-Auffrischung machen, sowie die Ausrüstung anprobieren, und abends mal die heißen Quellen in der Nähe aufsuchen. Außerdem ist heute noch das chinesische Neujahrsfest, was bereits jetzt am Tag ausgiebig beböllert wird.

Ganz besonders freue ich mich aber auf die morgen startende Tauchtour in den burmesischen Andamanen!

Umsteigen in Abu-Dhabi

 Tower of Abu-Dhabi

Die Idee eines prozessoptimierten Fluglinien-Hubs ist es ja, die Auslastung einzelner Flüge zu steigern, um dadurch die Kosten und nicht zuletzt den Kerosinverbrauch zu reduzieren. Als Gast nimmt man die leicht erhöhte Reisezeit durchaus in Kauf, auch wenn das Prozedere immer etwas nervig, und in meinem Fall Anlass für Stirnapplaus ist. Weiterlesen

How to use Adobe’s Open Source Code Font in IntelliJ Idea on Ubuntu

Adobe has released a monospaced font specifically intended for displaying source code, called Source Code. You can download it on SourceForge, and I will show you how to use it in your favorite IDE on your favorite OS.

1) Download the zip file from SourceForge.

2) Open a terminal and enter the following commands to unzip the font, and recreate your font cache:

mkdir ~/.fonts
cd ~/Downloads
unzip SourceCodePro_FontsOnly-1.010.zip -d ~/.fonts/
fc-cache -f

3) Restart IntelliJ, open the settings (CTRL-ALT S), and filter for “font”

4) Create a new font scheme by clicking “Save as…”, if you don’t already have a scheme

5) Select “Source Code Pro”, and you’re finished.

So far I like it just a little bit more than the default “DejaVu Sans Mono”, but enough to keep using it. I really like how they used a very minimal design for the lower case i, and that there is a highly noticeable difference between 0 and O.

The blog entry by Paul goes into a lot of detail on what requirements he wanted to adress with his design on a font specifically for source code.