Picton

Die Überfahrt zur Südinsel war eine gute Entscheidung. Hier ist ja richtig Wald auf den Hügeln, nicht nur Weideland!

Der kurze Spaziergang auf der Landzunge war ein schöner Vorgeschmack, ab morgen bin ich zwei Tage zu Fuß und per Fahrrad auf dem Queen Charlotte Walk unterwegs.

Mit den Tauchen wird es hier leider nichts, es scheint weder genug Angebot noch Nachfrage zu geben.

Vier Tage am Strand und dann nach Wellington

Nach zwei Wochen des ständigen Umherreisens waren ein paar Tage der Ruhe genau das Richtige. Die größte Aufregung der letzten Tage war die Nahrungsbeschaffung, ansonsten dominierten kurze Spaziergänge am Strand oder auf den Klippen sowie das Beobachten der Gezeiten das Tagesgeschehen. Die gleißend hell scheinende Sonne sorgt dabei nicht nur für einen knackigen Teint, sie lässt einen auch die durchaus kühlen Nächte vergessen. Weiterlesen

Traumstart in Auckland

Moe ist einfach ein Herzenskerl! In der Ankunftslobby wartete er schon auf mich und brachte mich direkt zu Simons weitläufigem Kreativ-Ressort, wo ich den Rest der Band traf und versuchte, meinen flauen Magen zu kurieren. Das gelang erst später nach einem Powernapping mit überraschendem Weckdienst. Manchmal ist ein kurzer Schlaf in einem dunklem Club wie dem Wammy’s die beste Medizin.

Dann endlich der große Moment – 20meterbreit live, nach langen Jahren der Entbehrung! Die neue Besetzung, die den leider nicht mitreisenden Oliver durch Sabine als Sängerin und Dominik als Bassist ersetzt, funktioniert hervorragend! Adoleszenzstrahlen lässt mich immer noch Kreise und Spiralen sehen, und es ist es toll, die alten und neues Songs zu hören. Ich freue mich auf die kommenden Gigs, vor allem Wellington verspricht ein Highlight zu werden.

Von den anderen drei Bands haben mich “God Bows to Math” und insbesondere “Captain Seargent Major” schwer beeindruckt; melodiös-hypnotischer MathNoiseRock wie er sein muss.

P.S.: Der Aufpreis für ein Essen im Jetstar-Flug hatte sich nicht gelohnt. Nach kurzem Aufenthalt in meinem Magen habe ich es der Toilette zurück gegeben.

Vang Vieng Retrospektiv

Das einstmals verschlafene Dorf Vang Vieng ist unter manchen Reisenden bekannt für sein Tubing (bei dem man in einem Reifen sitzend den Fluss hinabtreibt, und sich regelmäßig alkoholische Nachschub an einer der vielen Bars holt), sowie den für laotischen Verhältnissen langen Partynächten. Wo überall sonst, auch in der Hauptstadt, um 23.00 Uhr fast alles schließt, so wird auf der Partyinsel im Fluss von Vang Vieng die Nacht zum Tage gemacht. Das abendliche Straßenbild mit eimersaufenden Jungerwachsenen, Cafés in denen TV-Serien wie Friends laufen und die zumeist schlechte Musik sollen nicht ohne Grund an die Kaoh Sarn Road in Bangkok erinnern. Weiterlesen

Stopover in Singapur

 

Das ist kein schwarz-weiß-Bild. Die Türme sind so langweilig.

Mit sechs Stunden Aufenthalt in Singapur hat man tatsächlich genug Zeit, um kurz in die Stadt zu fahren, ein wenig herumzulaufen, eine Bootsrundfahrt auf dem Fluss mitzumachen, äußerst leckeres Mangoeis zu essen und, zurück am Flughafen, diesen Text zu schreiben.

Reiseplanung für die nächsten Tage

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17.1. 8:30 Mini Bus von Vang Vieng nach Vientiane
17.1. 16:15 Flug von Vientiane nach Bangkok
18.1. 9:15 Flug von Bangkok nach Singapur
18.1. 18:00 Flug von Singapur nach Auckland
19.1. 10:05 Ankunft Auckland

Die zwei Tage hier waren viel zu kurz, die Fahrt hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Details und Bilder folgen retrospektiv morgen aus Bangkok.

Grippe ist überstanden, bin wieder topfit.

Poste gerade aus einem der unzähligen Cafés, in denen TV Serien laufen und in die man eigentlich nur für den WiFi Zugang geht. Immerhin läuft hier Family Guy und nicht Friends.

Vientiane

Auch mit Grippe kann man in Vientiane einiges erleben:

  • Nachts am Busterminal stranden, und fast menschenleere Straßen vorfinden.
  • Eindeutige Angebote von Ladyboys auf Motorrollern erhalten.
  • Sinnlos mit einem Tuk Tuk herumfahren
  • Nachts am Mekong sitzen, und von Fischern zu einem Schlückchen “Lao Lao” eingeladen werden.
  • Gesuchte Dinge dort erhalten, wo man sie nicht erwartet.
  • Seltsame Rindswürste verspeisen.
  • Zu einer Art Untergrund-Club eingeladen zu werden – und ihn dann nicht nicht finden.
  • Lecker mit den Freunden essen gehen.
  • Das erstaunlich wohlschmeckende Beerlao genießen.
  • Sich vor den hygienischen Zuständen im Krankenhaus gruseln.
  • Über den Markt schlendern, und nach dem Besuch der Fisch-, Fleisch- und Geflügelabteilung ernsthaft die Konvertierung zum Vegetarier in Erwägung ziehen.
  • Das nie fertig gestellte triumphbogige Betonmonster namens Patuxai besichtigen.

Aber eigentlich bin ich hier schon viel zu lange in der Stadt. Ohne Grippe wäre ich sicherlich schon eher los. Gleich geht es daher weiter mit dem Bus nach Vang Vieng, um von dort aus ein wenig das Umland zu erkunden. Der ballermannmäßigen Partymeile kann man hoffentlich aus dem Weg gehen.

 

Ban Nahin und die Höhle von Kong Lor

Die komplette 500km-Rundreise der “Loop” haben wir aus Zeitgründen doch nicht unternommen, sondern sind mit Bus und Songthaew in das relativ verschlafene Nest Ban Nahin gefahren. Selbst da gibt es mittlerweile einige Guesthouses und Restaurants. Die circa 40km entfernte Höhle von Kong Lor ist eben ein starker Anziehungspunkt, und auch für uns der Grund, dort hin zu fahren. Weiterlesen

Doing the loop

Nach einer durchzechten Nacht am Backpacker-Lagerfeuer werden wir heute eine mehrtägige Mopedrundtour starten, und unterwegs unter anderem die Höhle von Tham Kong Lo besuchen.

Auch wenn ich kaum bis keine motorisierte Fahrerfahrung besitze, bin ich da guter Dinge. Was soll an schlammigen Pisten, Bergstrecken mit 30% Steigung und Fahrten kurz vorm Abgrund schon so schwierig sein?

Nightlife in Minowa und Shibuya

Einige Texte zu Japan sind im Flugzeug oder Bus geschrieben worden, und werden nachgezogen.

In der Bar Lyphard lernte ich nicht nur Koichi, Daisuke und Akinori kennen, sondern auch den Yukiguni und den besten Whiskey Sour, den ich je das vergnügen hatte zu trinken. Es ist wirklich eine Augenweide, den beiden hinter der Bar beim Arbeiten zuzusehen. Mit ruhigen Bewegungen und hoher Präzision werden großartige Drinks und kleine Leckerbissen zubereitet. Ein anderer Blogger hat seine Erlebnisse in der Bar Lyphard sehr ausführlich beschrieben.

Nennt mich ab sofort verwöhnt. Weiterlesen

Open Water Diver

Nach vier Tagen Theorie und Praxis in vier Tauchgängen vor Koh Tao habe ich heute meine Brevetierung als Open Water Diver erhalten. Yeeaha!

Allison war eine großartige Lehrerin, die mit viel Geduld und Freundlichkeit alles notwendige ausführlich erklärt hat. Da ich der einzige in dieser Gruppe war, hatte ich ihre volle Aufmerksamkeit. Wie sich herausstellte, war ich ihr erster Schüler, dementsprechend hat sie sich ebenso darüber gefreut wie ich.

Vermutlich werde ich morgen gleich noch einige Adventure-Tauchgänge machen. Dann mal sehen, ob es vielleicht nicht doch klappt, dass ich mich mit M. in Bangkok treffe, um mit ihm zusammen zu P. und B. in Laos aufzuschließen. Zwischen Pakxe und Vientiane liegen doch ein paar Städte mit Flughäfen; da gäbe es die Möglichkeit, die beiden zu treffen, und wenigstens einen Teil des Trips zusammen zu gehen.

Dazu müsste man sie allerdings auch kontaktieren können…