Traumstart in Auckland

Moe ist einfach ein Herzenskerl! In der Ankunftslobby wartete er schon auf mich und brachte mich direkt zu Simons weitläufigem Kreativ-Ressort, wo ich den Rest der Band traf und versuchte, meinen flauen Magen zu kurieren. Das gelang erst später nach einem Powernapping mit überraschendem Weckdienst. Manchmal ist ein kurzer Schlaf in einem dunklem Club wie dem Wammy’s die beste Medizin.

Dann endlich der große Moment – 20meterbreit live, nach langen Jahren der Entbehrung! Die neue Besetzung, die den leider nicht mitreisenden Oliver durch Sabine als Sängerin und Dominik als Bassist ersetzt, funktioniert hervorragend! Adoleszenzstrahlen lässt mich immer noch Kreise und Spiralen sehen, und es ist es toll, die alten und neues Songs zu hören. Ich freue mich auf die kommenden Gigs, vor allem Wellington verspricht ein Highlight zu werden.

Von den anderen drei Bands haben mich “God Bows to Math” und insbesondere “Captain Seargent Major” schwer beeindruckt; melodiös-hypnotischer MathNoiseRock wie er sein muss.

P.S.: Der Aufpreis für ein Essen im Jetstar-Flug hatte sich nicht gelohnt. Nach kurzem Aufenthalt in meinem Magen habe ich es der Toilette zurück gegeben.

Tagesschau vor 25 Jahren zu Tschernobyl

Zum 21. Jahrestag hatte ich das ja schon mal vorgehabt, diesmal hat es wirklich geklappt. Ich habe von 12 Tagesschau-Sendungen aus dem Jahr 1986 die Tschernobyl-relevanten Beiträge zusammen geschnitten und in ein Video gepackt. Die ersten Meldung gab es am 28.04.1986, bis dahin versuchten die Verantwortlichen sich vor allem selbst noch alles schönzureden. Eine erhöhte Strahlung konnte laut diesem Wikipedia-Eintrag übrigens noch am selben Tag auch in Bayern gemessen werden, da wusste nur noch niemand, woher das kam.

Das Video ist in WebM kodiert, was aktuelle Versionen von Firefox, Chrome und Opera abspielen können.

Auf Schockwellen durch das Web 2.0 trampen

Jörg Kantel, seines Zeichens Neuköllner, Blogger und bekennender Anhänger der Graswurzel-Publizistik, hat sein zweites Buch veröffentlicht: Per Anhalter durch das Mitmach-Web. Um das ganze ein wenig zu feiern, veranstaltet er eine Verlosung von 7 Exemplaren, an der ich durch diesen Beitrag teilnehme. So einfach geht das also mit dem viralen Marketing!

Aber ernsthaft – wenn es schon mal einer aus Neukölln "geschafft" hat, dann wird dem natürlich gerne geholfen. Außerdem habe ich gleich eine wunderbare Ausrede, um morgen endlich mal den Sandmann von innen zu begutachten.

Update: gewonnen habe ich zwar nicht, aber es sah kurz danach aus. Deswegen kann man mich auch im Verlosungsvideo grenzdebiel in die Kamera klatschen sehen. Aber darum ging’s auch eher nebenbei, ich fand’s schön, die Anwesenden getroffen zu haben.

Danse Macabre á Maria

The Faint Maria Berlin 2008-09-05

Ich mag Bands, die Gitarren, Schlagzeug und Synthies gekonnt kombinieren. Ich gehe gerne auf Konzerte in kleinen Clubs, die trotzdem guten Sound haben. Mir gefallen Schwellwert-reduzierte Grafiken und Animationen.

Von daher hätten sich The Faint gestern in der Maria schon sehr anstrengen müssen, dass mir ihr Konzert nicht gefällt. Was sie natürlich nicht getan haben – sie haben richtig fett gerockt! Alle wichtigen Songs waren vertreten, das Publikum ging mit, die Visuals waren immer passend und sehr kreativ. Nach fast zwei Stunden wurde ich völlig begeistert und durchgeschwitzt in die Nacht entlassen.

Gerne bald mal wieder!

IndyPhone Picnik Mashup

Mit der Fertigstellung meiner Wicket-Picnik-Komponenten konnten diese nun auch auf IndyPhone integriert werden. Picnik bietet äußerst viele Möglichkeiten, um Bilder zu importieren und weiterzubearbeiten, die dank deren API nun auch allen IndyPhone-Benutzern zur Verfügung stehen. So ist es nun zum Beispiel möglich, ein Bild aus Bilderdiensten wie Flickr oder Picasa zu importieren oder mit einer Webcam aufzunehmen, dann zu beschneiden und zu drehen, sowie die Farben zu manipulieren oder rote Augen zu entfernen. Das Ergebnis landet direkt im IndyPhone-Editor, und kann dort wie gewohnt weiter bearbeitet werden. Schlussendlich kann man das ganze dann wieder auf ein beliebiges Handy verschicken.

Als Ostergruß ein Handylogo verschenken (Update)

Seit heute ist endlich die neue Logo verschenken Funktion auf IndyPhone freigeschaltet. Zusammen mit einem zu Ostern passenden Logo-Baukasten hat uns das ein ganzes Stück weitergebracht. Um das ganze zu feiern, haben wir den Preis für alle Logos auf 99 cent gesenkt. Ich hoffe, das gefällt!


Bei der Integration des neuen Google Adsense Codes gab es übrigens folgende Situation:

Screenshot mit JavaScript code und orksHTML

 Was zum Teufel ist orksHTML? Und wie kam das auf dem Weg zwischen Firefox und Dreamweaver in meine Zwischenablage? Ein Googlewhackblatt ist es zwar nicht ganz, wirklich hilfreicht ist Google aber auch nicht. Any ideas? Vielleicht HTML mit Klauen, Zähnen und Äxten? 


Update: IndyPhone is in the news

Wow! Auf Golem.de ist ein ausführlicher Artikel über IndyPhone erschienen (yiggen nicht vergessen). Die Leserkommentare sind zwar leider nicht gerade von Begeisterung geprägt, aber damit muss man wohl rechnen in einem Markt, der von nervtötender Werbung, hinterhältigen Abos und Datenausbeutung geprägt ist. Nehmen wir es als (weiteren) Ansporn, das ganze anders zu gestalten.

Mars Volta im Huxley’s

Vom gestrigen Berlin-Konzert der modernen Prog-Rock-Band Mars Volta hier nur ein kleines Handy-Bild.

Mars Volta im Huxley's / Berlin am 25.02.2008

Die gut zwei Stunden waren im ganzen sehr großartig gespielt – leider war der Sound nicht so prickelnd, weshalb man oft nur die Hälfte der acht Musiker ausmachen konnte. Neben den Klassikern (Bass, Gitarre, Schlagzeug) waren da auch noch ein Multi-Blasinstrumentalist, ein Percussionist, ein Pianist und jemand, der an Gitarre und Effektgeräteknöpfen herumspielte. Einzelne Songs erkannte ich nur wenige; Mars Volta sind für mich auch eher eine Band, deren Alben man am Stück hört, und das nicht so sehr auf die einzelnen Songs herunterbricht.

Auf jeden Fall sehr erstaunlich zu sehen, was aus einer halbierten und erweiterten Hardcore-Combo so werden kann. Und wer mal sehen will, in welchen Schuppen At the Drive-in früher auftraten, dem sei Patricks Photoband empfohlen.

Katzen die aussehen wie Hitler sind trotzdem lieb

Bekanntlich gibt es ja Katzen die aussehen wie Hitler oder zumindest eine gewisse optische Ähnlichkeit aufweisen. Das heißt dann Kitler oder Hitlerkatze. Eigentlich nicht sehr nett so ein Vergleich, denn ich wüsste von keiner Katze, die auch nur annähernde Verhaltensähnlichkeiten hätte. Trotzdem natürlich irgendwie lustig.

Deshalb jetzt weltexklusiv ein weiteres Bild aus der beliebten Serie. Und bei dieser Katze namens Chérie weiß ich, dass sie überaus liebenswert und anhänglich ist!

Chérie die Hitlerkatze


Update: mittlerweile sind sogar Die Grünen auf den Hitlerkatzen-Zug aufgesprungen, und verwenden einen (gefälschten) Kitler auf dem Titelblatt einer Infobroschüre zum Thema Rechtsradikalismus:

Nazis erkennt man nicht immer auf den ersten Blick.

(Natürlich gefunden bei Cats That Look Like Hitler)

Krato macht keine Panik in Asien

So sieht jemand aus der vier Monate Urlaub brauchtWenn jemand eine Reise macht, dann hat er heutzutage einen Blog. So auch Krato unter www.keinepanik.tv, der heute eine viermonatige Asienrundfahrt gestartet hat. Mittlerweile sollte er auf seinem ersten Stop in Tokyo angekommen sein. Sein Flug ging zwar über London, wo ausgerechnet heute ein Unglück den Flugverkehr ziemlich durcheinander brachte. Aber dank eines heldenhaften Piloten wurde glücklicherweise das schlimmste verhindert. Langstreckenflüge wurden laut Netzeitung auch keine gestrichen.

Krato hat sich für uns daheimgebliebene übrigens etwas besonderes ausgedacht. Man kann ihm über die Webseite Missionen erteilen, die er auf seiner Reise zu erfüllen hat. Über die Vorschläge zu jeder Destination wird dann abgestimmt. Mal sehen ob er das nicht bereut  ^-^

Max Headroom is back on the network

Der Namenspatron dieses Weblogs erhält mal wieder ein wenig Medienpräsenz. Das 20-jährige Jubiläum des Video-Hacks ist zum Beispiel dem Hal Faber aufgefallen. Dann gibt es einen Werbevideo für englisches Pay-TV, in dem Max als vergessener Alt-Star den 80ern hinterher trauert. Gefunden habe ich das beim Deckhead, der auch noch Gerüchte über neue Folgen streut. Bis die fertig sind, kann man sich via Joost zumindest schon mal einige Episoden legal und kostenlos anschauen. Und dass der Max-Headroom-Style immer noch zeitgemäß genutzt werden kann, zeigt das BatzLog mit seinem Jahresrückblick 2007.

Von einigen YouTube-Videos habe ich eine Playlist angelegt, das Feature wollte ich eh mal ausprobieren:

Vorratsdatenspeicherung ist im Kasten

Damit ist dann auch die letzte vage Hoffnung beerdigt, dass dieser bürokratische und paranoide Irrsinn noch gestoppt werden könnte.

Bundespräsident Horst Köhler hat das umstrittene Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung und Vorratsdatenspeicherung unterzeichnet.

via heise online.

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2008!

IndyPhone erfolgreich gestartet

IndyPhone beta

Nach langer Entwicklungszeit haben wir es nun doch endlich geschafft, und können unser Großprojekt der Öffentlichkeit präsentieren.

IndyPhone.de ist online gegangen!

Doch was ist das nun eigentlich? IndyPhone ist ein Portal für mobile Inhalte, welche die Nutzer selbst gestalten können. Den Anfang machen unsere LogoKits, wo man beliebige Bilder hochladen, verfremden und sich aufs Handy schicken kann.

Das ganze wird natürlich noch stark ausgebaut, Ideen und Konzepte haben wir da sehr viele. Wie wir von unseren Betatestern erfahren haben, ist zum Beispiel das Verschenken der eigenen Kreationen ein ganz wichtiges Feature – möchte ich am liebsten auch gleich haben, schon alleine um diesem Clown aus M. zu zeigen, wie er wirklich aussieht. Das kommt also bestimmt sehr bald!

Das kann ich auch mit einer gewissen Authorität sagen, denn schließlich wird die Arbeit dafür bei mir als Hauptentwickler der ganzen Anwendung hängen bleiben ;-) . Für die technisch Interessierten: die Seite ist komplett in Java implementiert, mit einem Grundgerüst aus Wicket, Spring und Hibernate (dem “WiSH come true”, wich das nenne). Dazu habe ich mich aber auch schon an anderer Stelle ausgelassen.

Tja, soviel erst mal dazu. Es würde mich freuen, wenn die wenigen menschlichen Besucher meines Blogs da mal vorbeischauen. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt.

25 Jahre Blade Runner

Blade RunnerHeute vor 25 Jahren lief Ridley Scotts Science-Fiction-Meisterwerk Blade Runner in den deutschen Kinos an (Quelle: Wikipedia). Die Adaption von Philip K. Dicks Roman “Träumen Androiden von elektrischen Schafen?” gehört schon seit langem zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Nicht nur die aufgeworfenen Fragen (Wann ist der Mensch ein Mensch? Kann man seinen eigenen Wahrnehmungen und Erinnerungen trauen?) lassen den Stoff zeitlos relevant werden.

Im Kino läuft der Film ja leider nur sehr selten, zuletzt habe ich ihn 2000 oder 2001 im Neuköllner Passagekino gesehen. Wenn ich mich recht entsinne, war das damals, noch frisch in Berlin, mein erster Ausflug in diesen Bezirk, der dadurch gleich einen guten Eindruck machen konnte.

Blade Runner war auch die erste DVD, die ich mir zulegte. Die Qualität dieser Ausgabe lässt bekanntlich doch etwas zu wünschen übrig, weshalb ja schon vor 5 Jahren eine Neuauflage geplant war – die dann aber doch nie erschienen ist. Nun scheint es aber doch zu klappen, angeblich soll sie hierzulande am 5. Dezember erscheinen. Mit Versionen wird man ja geradezu erschlagen, der High-Definition-Formatkrieg macht das auch nicht einfacher. Entscheidend wird für mich sein, nebem dem neuen “Final Cut”, endlich mal wieder die original Kinofassung mit Voice-over zu sehen. Mal sehen, was von den englischen Versionen hier ankommen wird.

Tja, viele Erinnerungen verbinde ich mit diesem Film. Und auch diese werden irgendwann verloren sein in der Zeit – wie Tränen im Regen.