Trent Reznor kündigt seinen Plattenvertrag

As of right now Nine Inch Nails is a totally free agent, free of any recording contract with any label. I have been under recording contracts for 18 years and have watched the business radically mutate from one thing to something inherently very different and it gives me great pleasure to be able to finally have a direct relationship with the audience as I see fit and appropriate.

Via The NIN Hotline.

At.tension 2007 Photos

Übers Wochenende fand das Kunst- und Theaterfestival At.Tension auf dem Gelände des Kulturkosmos statt – dort, wo im Sommer auch das Fusion Festival stattfindet. Entsprechend frisch und anders war dann auch das Programm. Persönliche Highlights: das mechanische Konzert von Cabo San Roque (4 Personen – 40 Instrumente), die Darbietung von Don Quijote & Sancho Pansa sowie die Commodore Lounge.
Hier nur schnell einige Bilder, ein kurzes Video ist in der Vorbereitung.

Wasserschloss

Hier geht’s zu den restlichen Bildern.

Zu hoch gepochert

Harald Schmidt ist nicht genug: Ab Herbst bekommt der TV-Chef-Zyniker Komiker Oliver Pocher an die Seite gestellt. Die ARD will so die Quote in die Höhe treiben und ein jüngeres Publikum ansprechen.

SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Als der Oli P beim Schmidt mal zu Gast war, kam das ja schon wie ein peinliches Vorstellungsgespräch rüber. Jetzt darf er also richtig mitmachen, der Kleine. Naja, noch ein Grund mehr da zukünftig wieder pünktlich einzuschalten. Also zu Polylux.

Tschernobyl Gedenktag

Heute vor 21 Jahren nahmen die unglücklichen Ereignisse im Block IV des Atomreaktors von Tschernobyl ihren Lauf, die schließlich in einem Super-GAU endeten. Heute vor einem Jahr begann ich deshalb, die Tagesschau vor 20 Jahren aufzunehmen, und wollte das mal bei Gelegenheit zusammenschneiden. Wie so oft, die Gelegenheit kam nicht, aber nachdem ich das Interview mit Boris Jelzin aus dieser Zeit bei sevenload hochgeladen hatte, entdeckte ich, dass das bereits jemand anders getan hatte, zumindest von drei Tagen:

Ein paar Links zum Thema:

Art is advertising?

Kurz nachdem mir die Idee für ein neues flickr-Set kam, und ich auch sehr schnell Motive gefunden hatte, stieß ich bei meinem Weg zur Arbeit auf folgende Malereien auf dem Bürgersteig:


Nun könnte man meinen, da hat sich einer die Sprühschablonen aus dem Year-Zero-Web runtergeladen, und halt einfach beim NIN-ARG mitgemacht. Da spricht aus meiner Sicht aber einiges dagegen:

  • Rosa und weiße Farbe
  • Die PDF-Sprühschablonen haben keinen direkten NIN oder Year Zero Text drauf. Nur das Logo.
  • Die Symbole wurden ausschließlich und sehr gehäuft direkt vor genau der Hofeinfahrt angebracht, die unter anderem auch zu den Räumen der Musikredaktion von motor.fm führt. Prompt gab es heute früh ein Feature über Nine Inch Nails und Year Zero.

Wenn man nun noch bedenkt, dass der Hauptsitz von Universal Music nur ein paar hundert Meter Luftlinie entfernt ist, lässt es sich vortrefflich spekulieren, wer da wirklich mit Farbe gekleckert hat.

Howto: Wirkungsvoll bei der ARD beschweren

In den Kommentaren zu einem Golem-Artikel über einen Panorama-Beitrag zum Thema Killerspiele beschreibt ein nach eigenen Aussagen ehemaliger Redakteur beim WDR Köln, wie man sich bei der ARD über eine unangemessene Berichterstattung beschweren sollte, damit dem ganzen auch Gehör geschenkt wird:

Schreibt nicht an die Zuschauerredaktion, das ist Dev/Null der Anstalten. Schreibt an den Intendanten, an den Vorsitzenden des Rundfunkrates der betreffenden Landesanstalt [...] und an den Vorsitzenden des Programmausschusses des Rundfunkrates. Guckt welcher ernstzunehmende Politiker [...] im Rundfunkrat sitzen und adressiert dieses Schreiben als CC ebenfalls. Schreibt in keinem Fall eine Mail, schreibt in jedem Fall einen Brief.

Diese Taktik scheint offenbar wirklich gut zu funktionieren, wie der Autor am Ende seines Kommentar süffisanterweise darlegt:

Meister sind darin im uebrigen religioese Fanatiker und Erzkatholiken, die durch ihre Penetranz und ihre Taktik dafuer sorgen, dass Redakteure schon a priori die Schere im Kopf ansetzen, um sich nicht wieder in die Instanzen-Antwortmuehle zu begeben und lieber auf den einen oder anderen Beitrag und Seitenhieb verzichten.

Also, wenn du mal wieder glaubst, dass deine GEZ-Gebühren ungebührlich verwendet wurden, dann weißt du jetzt, was du dagegen tun kannst.

Kompletter Beitrag mit Diskussion im Golem-Forum

Update: Panorama-Redaktion verteidigt “Killerspiele”-Beitrag (Golem.de)

ARG-Spieler in der Abmahnfalle

Wir wollen Hernn Reznor mit seinem Year-Zero-ARG über eine Welt nach dem 3. Weltkrieg mal wohlwollenderweise gute Absichten unterstellen. Das Wohlwollen hat bestimmt in meiner Dystopie-Affinität ihren Ursprung, und der Style der ganzen Sache ist ja schon irgendwie mein Ding, nicht nur was das Audiovisuelle angeht. Man könnte die ganze Chose aber genauso gut als Marketing-Masche im Neo-Revoluzzer-Chic abtun, keine Frage.

Klar ist jedenfalls, dass jeder noch so gut gemeinte Weckruf im Keim erstickt wird, wenn ein NIN-Fan von der deutschen Dependance der Plattenfirma Musikmafia abgemahnt wird, nur weil er einen “offiziell geleakten” Track als Stream auf seiner Homepage angeboten hatte. Oder wird dadurch erst eine Wut geschürt, die realer als jede alternate reality ist, sozusagen ein nochmals andere Version der Wahrheit?

(Abgemahnt) weil ich so blöd war und dachte, eine virale Werbekampagne sollte man weiter tragen.

Aber mir wird schier schlecht bei dem Gedanken, dass ich gleichzeitig eine Musikindustrie unterstütze, die sich einen Dreck um ihre Konsumenten schert.

Übrigens gibt es neuerdings im Rahmen des ARG schicke Resistence-Sprühvorlagen im PDF-Format zum runterladen. Was wohl passiert, wenn man die an seiner Hauswand anbringt, eine Erlaubnis des Hauswandeigentümers mal vorausgesetzt? Bekommt man dann auch eine Abmahnung aufgrund einer Urheberrechtsverletzung und illegaler Verbreitung geistigen Eigentums? Das wäre dann wenigstens ein halbwegs konsequenter Schwachsinn.

Links:

Seltsame Zufälle

Gerade sind im exakt selben Augenblick mein Rechner einfach ausgegangen (was er sonst nicht macht) und der Empfang auf 100,6 einem Rauschen gewichen. Der erste irrationale Gedanke war ein EMP, was natürlich Quatsch war, denn sonst ging ja auch nichts aus, und auf anderen Frequenzen konnte man sehr wohl Radio hören. Ich habe in letzter offenbar wirklich zu viele Serien, Filme und Dokumentationen zum Thema Atomkrieg gesehen.

Wie weit da die menschliche Dummheit bereits gegangen ist, zeigt das Video der “Atom-Kanone” (aus Trinity and Beyond):

Den britischen Film Threads kann man bei Google-Video sogar komplett ansehen. Schonungslos, nüchtern und jede Hoffnung zerstörend. Nicht so weichgespült wie “The Day After”. Und wer glaubt, dass das Thema seit dem Ende des kalten Krieges nicht mehr relevant ist, lebt offenbar selbst noch im goldenen Zeitalter. Das Kriegsszenario in Threads beginnt übrigens mit einem Einmarsch sowjetischer Truppen im Iran…

Duck and Cover

Ein wahrer Klassiker der Volksverdummung. Zeitungspapier gegen Atombomben? Da kann man wirklich nur die Arme über dem Kopf zusammenschlagen, wie mein alter Herr sagen würde.

(jaja, ich weiß, altbekannter Clip. Aber mit irgendwas muss man ja dieses Google-Video-Plugin auch mal testen.)
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Die Tommies saufen unser ganzes Bier weg!

Schreibt zumindest der englische Mirror. Allein in Nürnberg haben demnach 70.000 englische Fußball-Fans durchschnittlich jeweils 17 pints, also 10 Liter oder jeweils einen ganzen Kasten Bier getrunken. Zum Vergleich: Auf dem letzten Oktoberfest haben die 6,1 Millionen Besucher ca. 60.000 Hekotliter geschluckt. Im Durchschnitt also gerade mal eine magere Maß.

gefunden via digg