Was es genau war, was mich in diese von schottischen Siedlern geprägte Stadt gezogen hat, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall hat sie ihren ganz eigenen Charme, genährt von einer aktiven Bar- und Konzertszene, Nähe zum Meer und historischer Architektur – einer Besonderheit in einem so jungen Land wie Neuseeland. Weiterlesen
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Christchurch

In der vom Erdbeben gezeichneten Stadt komme ich ohne Zimmerreservierung an. Der Shuttle vom Bahnhof lässt mich in der Bealay Avenue raus, in der es viele Hostels gibt, und von wo aus mich morgen der Bus nach Dunedin fahren wird. Doch aufgrund des Verlusts von circa 1.500 Bettenplätzen ist alles belegt. Nach ein wenig Hin und Her bietet mir die Chefin des “the right place backpackers” an, für eine Nacht bei ihren Dauergästen zu schlafen (“be aware, one of them is messy”). Ich bin mal wieder zur rechten Zeit am rechten Ort, was schon länger das Motto meiner Reise zu sein scheint. Weiterlesen
Scotts Track
Heute früh bin ich den Scotts Track in Arthur’s Pass gegangen, zumindest knapp über die Buschgrenze hinweg. Für den restlichen Weg hinauf zum Avalanche Peak fehlt mir die Zeit, denn gleich geht mein Zug nach Christchurch.
Der Weg ist anspruchsvoll, aber durchaus zu bewältigen. Es geht halt relativ steil bergauf, ab und an klettert man ein wenig. Belohnt wird man mit tollen Ausblicken über den Pass und hinein in Täler, die man von unten nicht sieht. Plötzlich kann ich den gegenüberliegenden Devils Punchbowl Wasserfall von oben sehen, sowie mehrere Ebenen der Bridal Veil Falls. Weiterlesen
On the road again
Rongo Backerpacker entpuppt sich als kleines Paradies am Ende der Welt. Im Garten grast ein Schaf, bei Kräutern und Erdbeeren darf sich jeder frei bedienen, der ökologische Anspruch ist hoch (es wird nur Regenwasser verwendet, welches durch Solarenergie und einen Holzofen erwärmt wird), der Besitzer sowie die dort arbeitenden Woofer sind fröhlich und gesellig. Weiterlesen
I survived the Heaphy Track
Ich bin wohlbehalten im Rongo Backpackers in Karamea angekommen. Okay, mir tun alle Knochen weh, und ich bin gerade sogar fast zu müde, um mich um die Nahrungsaufnahme zu kümmern, aber die Erfahrung war es wert. Mir fehlen momentan noch ein wenig die Worte, und beim groben durchsehen der knapp 500 Photos kann ich nur schwerlich ein einzelnes finden, welches diesem Trip annähernd gerecht wird.
Rumble in the Jungle
Ähnlich wie in Picton bin ich auch in Takaka wieder viel länger hängen geblieben, als ich das ursprünglich gedacht hätte. Ich fühle mich aber auch wohler damit, einige wenige Orte genauer erkundet zu haben, als einen großen Bereich nur oberflächlich gesehen zu haben. Weiterlesen
Golden Bay
Nachdem ich mich mit ultraleichter Campingausrüstung eingedeckt habe, und mir heute noch ein Rad leihen werde, können die Outdoor Abenteuer weiter gehen. In der Golden Bay gibt es sicherlich so einiges zu entdecken. Weiterlesen
Auf nach Takaka
In einer halben Stunde fährt mein Bus von Picton in Richtung Golden Bay / Takaka. In Nelson werde ich eine Stunde Aufenthalt haben – vielleicht bleibe ich auf der Rückreise vom Nordzipfel der Südinsel ein wenig länger.
Hoffentlich wird das Wetter auch wieder besser, hier warten alle auf den Sommer. Windige 16 Grad ist zwar besser als die sibirische Kälte, die gerade über Europa hereinbricht, aber ein wenig anders hatte ich mir das schon vorgestellt.
Im Photoroom gibt es nun tatsächlich einige neue und vollständige Bilderserien. Ausgerechnet die besonders schönen Bilder aus Vang Vieng haben es aber noch nicht alle durch die schmalen Datenleitungen geschafft.
Marlborough Adventures
Die zweitägige Tour auf dem Queen Charlotte Track war eine tolle Erfahrung. Am ersten Tag bin ich die Teilstrecke von der Camp Bay zur Portage Bay gelaufen. Es geht immer mal hoch und runter, man hat großartige Blicke auf den Marlborough Sound, und kann die relativ zahmen Vögel beobachten. Manchmal wechselt die Vegetation von Dschungel auf Meditarrenes Gebüsch auf Birkenwald sehr plötzlich, manchmal schon nach dem Umrunden einer weiteren Kurve. Am Ende der Etappe war ich sehr froh, dass mich ein Bett und eine warme Dusche erwarteten. Mit einer Katze im Arm schlief ich friedlich ein. Weiterlesen
18.100 Kilometer

Und wie ist das Wetter bei euch so?
Picton
Die Überfahrt zur Südinsel war eine gute Entscheidung. Hier ist ja richtig Wald auf den Hügeln, nicht nur Weideland!
Der kurze Spaziergang auf der Landzunge war ein schöner Vorgeschmack, ab morgen bin ich zwei Tage zu Fuß und per Fahrrad auf dem Queen Charlotte Walk unterwegs.
Mit den Tauchen wird es hier leider nichts, es scheint weder genug Angebot noch Nachfrage zu geben.
Vier Tage am Strand und dann nach Wellington
Nach zwei Wochen des ständigen Umherreisens waren ein paar Tage der Ruhe genau das Richtige. Die größte Aufregung der letzten Tage war die Nahrungsbeschaffung, ansonsten dominierten kurze Spaziergänge am Strand oder auf den Klippen sowie das Beobachten der Gezeiten das Tagesgeschehen. Die gleißend hell scheinende Sonne sorgt dabei nicht nur für einen knackigen Teint, sie lässt einen auch die durchaus kühlen Nächte vergessen. Weiterlesen
Wanganui

In einem Strandhaus mit obiger Aussicht werden wir die nächsten vier Tage verbringen.
Jetzt erst mal das nächste Konzert im Space Monster, einem kleinen Indie Club in einem alten Verlagshaus, liebevoll geführt von Jack.



