Wer wissen will, welche Band das ist, für die ich EXTRA nach Neuseeland reisen werde, der hat am 6. Januar im Berliner Lovelite Gelegenheit dazu.
Geht da hin!
Wer wissen will, welche Band das ist, für die ich EXTRA nach Neuseeland reisen werde, der hat am 6. Januar im Berliner Lovelite Gelegenheit dazu.
Geht da hin!
Ich bin ja schon sehr, sehr lange keine Langstrecke mehr geflogen. Gut 15 Jahre ist das letzte Mal her. Weiterlesen
War der Verkehr auf der Berliner Stadtbahn denn so unzumutbar, dass eine Verbesserung darin bestand, ihn einfach mal für ein paar Wochen komplett auszusetzen?
Von Kritikern einer Bahnprivatisierung wurde oft das Negativbeispiel British Rail genannt. Nachdem die staatliche Eisenbahn zerteilt und verhökert wurde (was sogar Margaret Thatcher zu weit ging), häuften sich Betriebsstörungen, Verspätungen und Unfälle. Und was haben wir jetzt bei der Berliner S-Bahn? Betriebsstörungen, Verspätungen und Unfälle.
Bravo, gut gemacht!
Mir war ja Twitter auch lange Zeit suspekt, aber gerade zeigt sich, dass es halt doch immer darauf ankommt, wie und für was eine Technik eingesetzt wird. Der Twitter Stream #tempelhof gibt schon einen guten Eindruck der Geschehnisse, auch wenn vieles wiederholt wird. Zum Beispiel diese Bilder aus der Berliner Morgenpost von einem Zivil-Polizisten, der mit seiner Waffe einen Demonstranten bedroht.
Oder dieses YouTube-Video, welches aus einem Wohnhaus an der Hermannstraße Ecke Herrfurthstraße aufgenommen wurde, und einen Polizeieinsatz dokumentiert:
Hab jetzt auch nen Twitterfeed. Wen’s interessiert. Werde da bestimmt noch seltener posten als hier, aber wenn, dann vor allem mobil! Zum Beispiel mache ich jetzt mal eine Fahrradtour immer schön am Tempelhofer Zaun entlang, um zu sehen, was da so passiert. Erste Festnahmen haben wohl stattgefunden.

Ich mag Bands, die Gitarren, Schlagzeug und Synthies gekonnt kombinieren. Ich gehe gerne auf Konzerte in kleinen Clubs, die trotzdem guten Sound haben. Mir gefallen Schwellwert-reduzierte Grafiken und Animationen.
Von daher hätten sich The Faint gestern in der Maria schon sehr anstrengen müssen, dass mir ihr Konzert nicht gefällt. Was sie natürlich nicht getan haben – sie haben richtig fett gerockt! Alle wichtigen Songs waren vertreten, das Publikum ging mit, die Visuals waren immer passend und sehr kreativ. Nach fast zwei Stunden wurde ich völlig begeistert und durchgeschwitzt in die Nacht entlassen.
Gerne bald mal wieder!
Die sagenhaften 20MeterBreit lösen sich auf! Am kommenden Freitag, dem 06.06.2008 findet im Schokoladen Mitte das letzte Konzert ever statt. Kommt vorbei, die Jungs sind wirklich gut – später könnt ihr es nur noch bereuen. Vorband sind Korall aus Hamburg, los geht’s um 21:00 Uhr.
In Berlin wird einem ja ein wirklich großes Spektrum der elektronischen Musik angeboten. Auch die weniger eingängigen Spielarten wie Noise und Industrial kommen da nicht zu kurz. Dazu zwei Ausgehtipps für die nächsten Tage.
Das schweizer Industrial-Urgestein “The Young Gods” konnten wir bei ihrem letzten Berlin-Abstecher in der Kalkscheune schon sehen. War ein gutes Konzert – die Jungs haben ihr Ding echt drauf. Leider waren nicht sehr viele Leute da, mal sehen wie das heute im Berghain wird.
Ein neues Konzept stellen Schlagstrom am Samstag in der Maria vor: “Electro – Industrial – Techno – EBM – Noise – old school EBM treffen aufeinander”. Klingt genau nach meinem Geschmack! Mir war die Vermischung von Szenen und Stilen schon immer lieber als getrennte Welten. Mal sehen, wie das beim Publikum ankommt. Ich freue mich jedenfalls besonders auf Luc Van Acker (Revolting Cocks) und The Horrorist.
Lange nicht gebloggt. Dabei hätte es ja doch so einigen Anlass gegeben. Also nur ein kurzer Rundumschlag über die letzten Konzerte, und da gab es so einiges.
Die elektronische Dienstbar in der Martin-Luther-Kirche war ganz nett. Es gab ein paar spannende Momente, aber insgesamt hatte ich da wohl etwas mehr Action erwartet. Wir blieben denn auch nicht bis zum Schluss, sondern sind nach drei Acts weiter. Mal wieder zu Ofrin, diesmal im b-flat in der Rosenthaler Straße. Ofrin sind nach wie vor eine tolle Jazzband, die ihr Publikum wirklich begeistern können. Geht hin, sie spielen noch ein paar Mal in Berlin und einmal in Hamburg (siehe myspace).
Richtig fett war auch das Nine Inch Nails Konzert am Tag darauf in der Columbiahalle. Gute Stimmung im Publikum, eine tolle Setlist, super Band. Was will man mehr? Nunja, zum Beispiel ein wenig mehr Visuals. Das war jetzt mein viertes Konzert, und nur beim ersten 1999 gab es die halbtransparente Leinwand mit passenden Videoclips vor der Bühne. Wirklich schade, und das trotz Doppeltermin. Auf der aktuellen Live-DVD kann man sehen, dass es das zumindest in den USA auch auf aktuellen Konzerten gibt. Aber egal – ich ärgere mich immer noch, nur für den Samstag ein Ticket gehabt zu haben. Zum Glück wollen sie ja bald wieder kommen.
Zwischendrin war auch endlich mal wieder ein Konzert von 20meterbreit angesagt, diesmal im Knaack. Die Jungs rockten Souverän wie immer, aber leider war ein Großteil der Knaack-Besucher damit beschäftigt, komische 80er-Jahre-Parties zu feiern, weshalb nicht so viel Stimmung aufkam. Schade. Das Konzert am Tag darauf im Schokoladen war sicherlich besser, aber da war ich zum fränkische-Würste-Grillen eingeladen.
Am 1. April hatte meine Liebste ihr erstes Konzert mit ihrem und Christians Projekt Aura Navarre. Das ganze war im Rahmen einer Rozz-Williams-Memorialnight, weshalb die beiden auch leider keine eigenen Songs spielten – die Interpretationen waren aber trotzdem ganz in ihrem Stil. Trotz Sonntag Abend kamen immerhin circa 50 Leute, und es waren nicht nur Freunde und Bekannte, die begeistert Applaus spendeten. Bilder davon gibt es hier und hier.
Schließlich waren am Ostermontag noch Cocorosie im Postbahnhof angesagt. Vorband waren die Trash-Hip-Hopper Bunny Rabbit. Sehr lustig, sehr energievoll! Live definitiv ein Hingucker, aber ob das für mehr reicht? Ein paar Songs (Lucky Bunnny Foot) waren trotzdem cool.
Danach hatte der Beatboxer von Cocorosie das Publikum weiter aufgeheizt. Ich habe da ehrlich gesagt nicht sehr viele Vergleiche, aber ich fand ihn großartig. Hab da auch einen etwas längeren Clip auf der Speicherkarte, werde ich demnächst mal hochladen.
Cocorosie selbst haben mir auch gut gefallen, auch wenn die Musik nicht sooo mein Ding ist. Ich glaube allerdings, dass so ein Konzert in der Volksbühne besser funktioniert – auch wenn ich sie da nicht live gesehen hatte. Trotzdem – wer’s mag wird begeistert gewesen sein!
So, ist dann doch ein etwas länger geworden, aber eigentlich hätte jedes dieser Konzerte einen Eintrag verdient gehabt.
Die Glasscheiben des Bahntowers am Potsdamer Platz sind offenbar absturzgefährdet. Am Montagmittag ging im zehnten Stock des 103 Meter hohen Gebäudes eines der gläsernen Dekorationselemente zu Bruch, Teile des Fensters regneten dann in Splittern auf den Gehweg.
[...]
Der Vorfall weckt Erinnerungen an den August 2005, als aus 30 Metern Höhe eine Fensterscheibe aus dem 26 Stockwerke hohen Bahntower auf den Fußweg stürzte und eine zweite abzustürzen drohte. Auch damals wurde niemand verletzt. Bereits im Jahr 2002 war im 25. Stock des Gebäudes eine Scheibe gesprungen und drohte herunterzufallen.
via Tagesspiegel: Glasscheibe stürzte vom Bahntower
Der abstürzende Stahlträger am Hauptbahnhof ist ja auch noch in guter Erinnerung…
Da es jetzt doch schon recht spät ist, nur ein kurzer Abriss:
Die Maria ist als Location für sowas sehr nett, wenn vielleicht auch etwas zu geräumig. Die Visuals machen in der Größe auf jeden Fall was her.
Highlight des Abends waren definitiv Fuckhead. Eine wahnsinnige Mischung aus Noise, Punkrock, nackten, tätowierten Leibern, schleimigen Flüssigkeiten und clownesker Peformancekunst. Ganz groß. Hier ein kurzes Video von Youtube, mehr gibts als MOV auf deren Homepage.
[gv data="KPzum43bMQ0"][/gv]
Ich habe bei Flickr ein paar Handybilder hochgeladen; unter dem Tag findet sich noch mehr (und natürlich auch nichtrelevante Sachen, die trotzdem lustig sind).
Angekündigtes und erwartetes Highlight war ja eigentlich Venetian Snares, doch nach Fuckhead war ich schlicht satt. Nach nicht mal einer Stunde im Set war ich schon auf dem Weg nach Hause.
Nach langjähriger Pause beglückt uns Diamanda Galás endlich mal wieder mit einem Konzert in Deutschland. Wer die Königin der Vokalistik-Avantgarde erleben will, hat dazu am 18. November in der Passionskirche die Gelegenheit.
Das Konzert findet im Rahmen des “Wie es Ihr gefällt” Musikerinnen-Festivals statt. Neben Diamanda Galás und vielen anderen internationalen Künstlerinnen hat da übrigens auch Anat einen Auftritt (12. November im Kesselhaus der Kulturbrauerei).
Wenn man Musiker im Freundeskreis hat, freut man sich immer, wenn sie ein Konzert geben können. Auch wenn das mal, wie am Samstag, etwas hektisch werden könnte.
Weltmusik zwischen Orient und Okzident. Das Konzert findet Rahmen des Straßenfestes zum Karneval der Kulturen statt.
Technisch perfekte, und dennoch sehr gefühlvolle Darbietungen klassischer Klavierstücke von Chopin, Haydn und Liszt. Ja, besonders der Liszt hat es Zeljko angetan. Aber selbst als Laie bin ich nicht nur von Chopins zweiter Sonate in b-Moll begeistert. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Piekfein sozusagen.
Satanistischer Post-Noise-Rock oder Glamour-, Krawall- und Agit-POP? Durch den Abend mit anschließender Party leitet der unvergleichbare Jonny Freedom! Im Kato.