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Busfahrt von Livingstone in Sambia nach Windhoek in Namibia

Die Reise von Livingstone in die Haupstadt des Nachbarlandes Namibia gestaltet sich weniger einfach als erhofft. Mit Google findet man bei solchen Anfragen nur die üblichen nutzlosen aber gut optimierten Ergebnisse von rome2rio, busbud und Konsorten oder veraltete Blogposts oder Tripadvisorbeiträge.

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Livingstone und die Victoria Falls

Die berühmten Wasserfälle am Zambezi River, von David Livingstone nach der britischen Königin Victoria benannt, ist eines der großen Ziele dieser Reise. Unsere Besuche starten wir von der sambischen Stadt Livingstone aus, die ganz auf den entsprechenden Tourismus ausgerichtet ist. So wird beim Essen im Restaurant neben einer Speisekarte auch ein Menü für das große Angebot an Activities gereicht. Rafting, Bungee, Schwimmen im Devil’s Pool, Abendessen im Luxuszug, Helikopterrundflüge – es gibt viele Möglichkeiten, um in kurzer Zeit sehr viele US-Dollar zu verbraten. So wirklich ansprechen tut uns da nichts, wir begnügen uns mit Spaziergängen um die Wasserfälle herum.

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Noch ein Zwischenstopp in Lusaka

Wir bleiben erneut zwei Nächte in der Hauptstadt, um die Weiterfahrt zu organisieren. Vom Flughafen nehmen wir ein Ulendo Taxi; viel weiter verbreitet als die App aus Sambia und großflächig beworben ist die Konkurrenz von Yango. Diese können wir allerdings nicht nutzen, die App ist mit einem deutschen Google Konto nicht im Play Store verfügbar. Ob das damit zu tun hat, dass Yango zum russischen Konzern Yandex gehört?

Aus Neugierde und versuchen wir am Busbahnhof auf eigene Faust heraus zu finden, mit welchem Bus wir weiter nach Livingstone fahren wollen. Die Koberer dort sind allerdings unglaublich anstrengend, drängen sich gegenseitig weg und manche wiederholen wie ein menschliches Megaphon immer und immer wieder den Namen einer bestimmten zu präferierenden Busfirma und lauern uns vor dem Pizzaladen auf, in den wir uns kurz flüchteten. Schlussendlich hätten wir einfach Alice im Lusaka Backpacker’s fragen sollen, die hatte nämlich mit der United Bus Company of Zambia den besten Tipp.

Einen Abend verbringen wir mit Phraba und seiner Familie; das große Picknick im Park haben wir leider um einen Tag verpasst, aber auch so ist es schön sie alle nochmal zu treffen.

Am nächsten Morgen geht es mit dem Taxi zum Busbahnhof, welches uns quer durch das Gedrängel direkt am modernen Bus der UBZ abliefert. Leider fällt mir jetzt erst auf, dass ich meine schöne Schirmmütze vom Nyege Nyege Festival bei Phraba vergessen habe. Er verspricht zwar sie irgendwie hinterher zu schicken, doch in dem Moment ist mir klar, dass ich sie wohl nie wieder sehen werde. Wie schade um das schöne Souvenir!

Safari im Wildlife Camp im South Luangwe National Park in Sambia

Am Flugplatz von Mfuwe werden wir von Andrew freundlich in Empfang genommen und direkt zu unserer Unterkunft im Wildlife Camp gefahren. Die Entscheidung für diesen Ort fiel nach verschiedenen Kriterien. Einerseits aus einem Bauchgefühl heraus, dass das älteste sich dort befindliche Camp etwas besonderes sein könnte, und sich in einer Flussschleife befindet. Andererseits startete am 1. November die Nebensaison, was das ganze Unterfangen finanziell zumindest halbwegs in bezahlbare Regionen bewegte.

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Kurzer Stopover in Lusaka

Die moderne und relativ gepflegte Hauptstadt Sambias interessiert uns nicht besonders. Sie ist ganz auf den Autoverkehr ausgerichtet, was sich an vielen sehr langen Staus bemerkbar macht. Wir bleiben eine Nacht im mückenverseuchten aber sehr freundlichen Lusaka Backpackers und machen nur ein paar Besorgungen wie zum Beispiel mal wieder eine neue, spottbillige SIM-Karte besorgen.

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Weg von der Küste und ab durch die Mitte: Mit dem Tazara Zug von Dar Es Salaam in Tansania nach Kapiri Mposhi in Sambia

Von der Kamata Station nehmen wir ein Bajaj um zum internationalen Bahnhof zu kommen. Der Fahrer versteht uns offenbar nicht richtig oder geht davon aus, dass wir sowieso nach Sansibar wollen und fährt zum Fährhafen. Wir hatten schon gelesen, dass die kommissionsjagenden Ticketverkäufer dort besonders aggressiv sein sollen, sind dann aber doch sehr überrascht, als plötzlich zwei Dutzend Menschen unser Gefährt umlagert, alle die selben Fragen und Angebote brüllen und nach unserem Gepäck greifen möchten. Nur mit Mühe gelingt es uns, dem Fahrer und den Koberern klar zu machen, dass wir hier überhaupt nicht hin wollen.

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Nachtzug von Arusha über Moshi nach Daressalaam

Spätestens seit unserem Abenteuer mit der transsibirischen Eisenbahn fahren wir gerne lange Strecken mit dem Zug. Da seit 2019 die jahrzehntelang brach liegende Usambarabahn wieder für eine regelmäßige Verbindung von Kilimanjaroregion nach Daressalaam ertüchtigt wurde, wollen wir diese Strecke einfach fahren.

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Wanderungen in den Ngorogoro Highlands

Da jegliche Unternehmungen in den Nationalparks wie der Serengeti mit erheblichen Kosten verbunden sind, und wir in Uganda ja bereits viele wilde Tiere gesehen haben, hatten wir derartiges bereits abgeschrieben. Andererseits wäre es auch doof, so nah an diesen Naturwundern einfach wieder weg zu fahren. Daher hören wir uns nach Wandertouren um und buchen drei Tage mit verschiedenen kleinen Wandertouren im und um den Ngorogoro-Nationalpark. Gestartet wird das ganze von Arusha aus.

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In den Usambarabergen um Lushoto

Bei den kurzen Zwischenstopps auf dem Weg in die Usambaraberge werden wie überall in der Region diverse Waren direkt am Busfenster angeboten. Toastbrot, Softdrinks, Kekse, Erdnüsse und Kaugummis gibt es überall, manchmal hat man Glück und jemand verkauft frische Pommes, Samosa, Donuts oder Erzeugnisse der lokalen Landwirtschaft wie Netze mit mehreren Dutzend Orangen.

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Verkehr verkehrt in Jinja und nach Nairobi

An unserem vorletzten Tag in Uganda sehen wir uns noch ein wenig die Stadt Jinja an. Spannend sind hier diverse Gebäude mit eingelassenen Baujahren zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Man muss aber schon genau hinsehen, um da große Unterschiede zu neueren, einstöckigen Gebäuden zu sehen, schließlich wird fast jedes Haus mit einer Straßenfront für kleine Geschäfte, Apotheken, Gewerbe oder – seltener – Restaurants genutzt. Im Kontrast dazu – der Zentralmarkt, der sich in einer mehrstöckigen, schlecht beleuchteten Betonburg befindet, die von der Architektur eher an ein verwirrendes Parkhaus erinnert.

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