Frühjahrskonzerte

Lange nicht gebloggt. Dabei hätte es ja doch so einigen Anlass gegeben. Also nur ein kurzer Rundumschlag über die letzten Konzerte, und da gab es so einiges.

Die elektronische Dienstbar in der Martin-Luther-Kirche war ganz nett. Es gab ein paar spannende Momente, aber insgesamt hatte ich da wohl etwas mehr Action erwartet. Wir blieben denn auch nicht bis zum Schluss, sondern sind nach drei Acts weiter. Mal wieder zu Ofrin, diesmal im b-flat in der Rosenthaler Straße. Ofrin sind nach wie vor eine tolle Jazzband, die ihr Publikum wirklich begeistern können. Geht hin, sie spielen noch ein paar Mal in Berlin und einmal in Hamburg (siehe myspace).

Richtig fett war auch das Nine Inch Nails Konzert am Tag darauf in der Columbiahalle. Gute Stimmung im Publikum, eine tolle Setlist, super Band. Was will man mehr? Nunja, zum Beispiel ein wenig mehr Visuals. Das war jetzt mein viertes Konzert, und nur beim ersten 1999 gab es die halbtransparente Leinwand mit passenden Videoclips vor der Bühne. Wirklich schade, und das trotz Doppeltermin. Auf der aktuellen Live-DVD kann man sehen, dass es das zumindest in den USA auch auf aktuellen Konzerten gibt. Aber egal – ich ärgere mich immer noch, nur für den Samstag ein Ticket gehabt zu haben. Zum Glück wollen sie ja bald wieder kommen.

Zwischendrin war auch endlich mal wieder ein Konzert von 20meterbreit angesagt, diesmal im Knaack. Die Jungs rockten Souverän wie immer, aber leider war ein Großteil der Knaack-Besucher damit beschäftigt, komische 80er-Jahre-Parties zu feiern, weshalb nicht so viel Stimmung aufkam. Schade. Das Konzert am Tag darauf im Schokoladen war sicherlich besser, aber da war ich zum fränkische-Würste-Grillen eingeladen.

Am 1. April hatte meine Liebste ihr erstes Konzert mit ihrem und Christians Projekt Aura Navarre. Das ganze war im Rahmen einer Rozz-Williams-Memorialnight, weshalb die beiden auch leider keine eigenen Songs spielten – die Interpretationen waren aber trotzdem ganz in ihrem Stil. Trotz Sonntag Abend kamen immerhin circa 50 Leute, und es waren nicht nur Freunde und Bekannte, die begeistert Applaus spendeten. Bilder davon gibt es hier und hier.

Schließlich waren am Ostermontag noch Cocorosie im Postbahnhof angesagt. Vorband waren die Trash-Hip-Hopper Bunny Rabbit. Sehr lustig, sehr energievoll! Live definitiv ein Hingucker, aber ob das für mehr reicht? Ein paar Songs (Lucky Bunnny Foot) waren trotzdem cool.
Danach hatte der Beatboxer von Cocorosie das Publikum weiter aufgeheizt. Ich habe da ehrlich gesagt nicht sehr viele Vergleiche, aber ich fand ihn großartig. Hab da auch einen etwas längeren Clip auf der Speicherkarte, werde ich demnächst mal hochladen.
Cocorosie selbst haben mir auch gut gefallen, auch wenn die Musik nicht sooo mein Ding ist. Ich glaube allerdings, dass so ein Konzert in der Volksbühne besser funktioniert – auch wenn ich sie da nicht live gesehen hatte. Trotzdem – wer’s mag wird begeistert gewesen sein!

So, ist dann doch ein etwas länger geworden, aber eigentlich hätte jedes dieser Konzerte einen Eintrag verdient gehabt.