Operation Depth Charge?

Auf last.fm ist nur noch ein mysteriöser Hinweis zu sehen, alle Seiten sehen momentan so aus:

last.fm: Operation Depth Charge

Operation Wasserbombe? Wie soll ich mich vorbereiten? Und welchen Regler besser nicht anfassen?

Naja, klingt nach typischer Viral-Marketing-Geheimniskrämerei bei einem wahrscheinlich bald anstehendem Relaunch. Weiß trotzdem einer was genaueres? Die RPC-Dienste scheinen jedenfalls noch zu funktionieren, wie man in meiner Sidebar sehen kann.

UPDATE: Der Relaunch ist jetzt offenbar vollzogen, ich scheine nur nicht oft genug auf der Seite zu sein, um da jetzt eine wahnsinnige Neuerung festzustellen. Ok, man kann jetzt zwischen rot und schwarz umschalten. Das scheinen allerdings so viele Leute auszuprobieren, dass die Server gerade noch etwas lahmen.

Flaggenwahn bei flickr

Jetzt habe ich mir auch mal einen flickr-Account zugelegt. Das ist halt doch bequemer, als eine eigene Gallery-Installation aufzusetzen und zu warten.

Auslöser war der Drang, diesen momentan ausufernden Flaggenwahnsinn zu dokumentieren. Von den deutschen Fahnen sieht man ja so schon genug, also soll es darum um den ganzen multikulturellen Rest gehen. Macht doch mit, postet eure Bilder, bis zum Endspiel müssen alle drin sein die dabei waren – egal wann ;).

Meine offene flickr-Gruppe „Multikultureller Flaggenwahnsinn

Howto: wicket-stuff mit Eclipse und Subversion bei SourceForge downloaden

Neben den „offiziellen“ Wicket-Extensions gibt es auch noch den „wicket-stuff“ Katalog. Dessen Teilprojekte werden nicht unbedingt von den Wicket-Core-Developern betreut, sondern von einer breiteren Community. In den meisten Fällen handelt es sich um Integrationsmodule, um von Wicket aus auf andere Frameworks zugreifen zu können, beispielsweise auf Hibernate, TinyMCE oder script.aculo.us. Leider gibt es hierfür keine festen Releases, man kann sich allerdings bei SourceForge den aktuellen Entwicklungsstand downloaden.

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Drei Konzerte am Samstag

Wenn man Musiker im Freundeskreis hat, freut man sich immer, wenn sie ein Konzert geben können. Auch wenn das mal, wie am Samstag, etwas hektisch werden könnte.

17:30 Blücherplatz: Anat Tuvia

Weltmusik zwischen Orient und Okzident. Das Konzert findet Rahmen des Straßenfestes zum Karneval der Kulturen statt.

20:00 Gendarmenmarkt: Zeljko Vlahovic

Technisch perfekte, und dennoch sehr gefühlvolle Darbietungen klassischer Klavierstücke von Chopin, Haydn und Liszt. Ja, besonders der Liszt hat es Zeljko angetan. Aber selbst als Laie bin ich nicht nur von Chopins zweiter Sonate in b-Moll begeistert. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Piekfein sozusagen.

20:00 Schlesisches Tor: 20MeterBreit, Tollkirsch, Miss America

Satanistischer Post-Noise-Rock oder Glamour-, Krawall- und Agit-POP? Durch den Abend mit anschließender Party leitet der unvergleichbare Jonny Freedom! Im Kato.

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Beste MP3-Jukebox-Software

amaroK ist einfach großartig:

  • Indiziert die Musiksammlung in einer flotten Datenbank (SQLite, MySQL oder PostgreSQL)
  • Lädt fehlende CD-Cover automatisch oder über eine sehr einfache Oberfläche bei Amazon herunter
  • Ist durch Plugins stark erweiterbar (u.a. auch eine Firefox-Extension, um den Player via Netzwerk zu steuern)
  • Läuft via Live-CD auf jedem PC, sogar ohne Festplatte
  • Läuft ansonsten auf den meisten Linux-Distributionen, vorzugsweise unter KDE
  • Kann alles, was man sonst so von einer Jukebox-Software erwartet

Besonders gelungen sind die Dynamischen Playlisten. Nachdem ich aus meinen „noch nie gespielten Alben“ eines von Steve Von Till ausgesucht hatte, hörte die Musik nicht einfach an dessen Ende auf, sondern wurde via last.fm und eigenen Bewertungen mit Titeln von Grails, Neurosis und Cult of Luna aufgefüllt. Das Netzwerk hat entschieden, welche Musik ich hören werde, und die Entscheidung war gut. Wenn ein Lied mal nicht gefällt, kann man natürlich skippen, was sich auch gleich in der Bewertung des Stücks niederschlägt.
Was dabei am Ende herauskommt, könnte ihr rechts in der Blog-Sidebar live observieren (Ajax-powered).

Rauschendes Fest beim Ordnungsamt in Berlin-Mitte?

In Berlin-Mitte konnten in einer konzertierten Aktion zwischen der für den Verkehr zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Ordnungsamt von Berlin-Mitte am neuen LehrterHauptbahnhof in den letzten Tagen hunderte von Autofahrern mit Knöllchen wegen Falschparken bedacht werden. Aufgrund der unverhofften Mehreinnahmen dürften heute Abend bei den Verantwortlichen die Sektkorken geknallt haben. Mitte ist ähnlich wie Neukölln ein Bezirk mit sehr viel Armut, insbesondere nach der Fusion mit Wedding und Tiergarten.

via Tagesspiegel vom 01.06.2006

Experiment gelungen. Die „asphaltiert(en) oder geschottert(en)“ Grundstücke müssen auf die Autofahrer wie ein Stück Käse auf eine Maus gewirkt haben, angesichts fehlender Wegweiser und Parkhausgebühren von 15 € am Tag (so teuer ist das sonst nur noch in München: PDF). Noch dazu war zur Einweihung das Parkhaus gesperrt. Bei einer Falschparken-Gebühr von 160 € macht das alleine bei der Aktion auf der Invalidenstraße ca. 20,000 €. Nicht schlecht. Sowohl das Falschparken als auch das Eintreiben sind Anzeichen für einen faktischen Anarchokapitalismus, wenn man Grund als das wertvollste materielle Eigentum betrachtet.

Das Ende des Leidens – Current 93 in der Volksbühne

Am Montag hatte ich das Glück, in der Berliner Volksbühne einer seltenen und nicht weniger beeindruckenden Musikdarbietung beizuwohnen: dem (neben einer Vorstellung am Sonntag) ersten Deutschland-Konzert der britischen Neofolk-Band Current 93 seit 15 Jahren. Eigentlich ist diese Art von Musik eher weniger mein Fall, aber gestern konnte ich mich der Begeisterung nicht entziehen. Doch der Reihe nach. Das Ende des Leidens – Current 93 in der Volksbühne weiterlesen

20 letters into the future