Archiv der Kategorie: Propaganda

Alles, was wahr ist.

Als Ostergruß ein Handylogo verschenken (Update)

Seit heute ist endlich die neue Logo verschenken Funktion auf IndyPhone freigeschaltet. Zusammen mit einem zu Ostern passenden Logo-Baukasten hat uns das ein ganzes Stück weitergebracht. Um das ganze zu feiern, haben wir den Preis für alle Logos auf 99 cent gesenkt. Ich hoffe, das gefällt!


Bei der Integration des neuen Google Adsense Codes gab es übrigens folgende Situation:

Screenshot mit JavaScript code und orksHTML

 Was zum Teufel ist orksHTML? Und wie kam das auf dem Weg zwischen Firefox und Dreamweaver in meine Zwischenablage? Ein Googlewhackblatt ist es zwar nicht ganz, wirklich hilfreicht ist Google aber auch nicht. Any ideas? Vielleicht HTML mit Klauen, Zähnen und Äxten? 


Update: IndyPhone is in the news

Wow! Auf Golem.de ist ein ausführlicher Artikel über IndyPhone erschienen (yiggen nicht vergessen). Die Leserkommentare sind zwar leider nicht gerade von Begeisterung geprägt, aber damit muss man wohl rechnen in einem Markt, der von nervtötender Werbung, hinterhältigen Abos und Datenausbeutung geprägt ist. Nehmen wir es als (weiteren) Ansporn, das ganze anders zu gestalten.

Mars Volta im Huxley’s

Vom gestrigen Berlin-Konzert der modernen Prog-Rock-Band Mars Volta hier nur ein kleines Handy-Bild.

Mars Volta im Huxley's / Berlin am 25.02.2008

Die gut zwei Stunden waren im ganzen sehr großartig gespielt – leider war der Sound nicht so prickelnd, weshalb man oft nur die Hälfte der acht Musiker ausmachen konnte. Neben den Klassikern (Bass, Gitarre, Schlagzeug) waren da auch noch ein Multi-Blasinstrumentalist, ein Percussionist, ein Pianist und jemand, der an Gitarre und Effektgeräteknöpfen herumspielte. Einzelne Songs erkannte ich nur wenige; Mars Volta sind für mich auch eher eine Band, deren Alben man am Stück hört, und das nicht so sehr auf die einzelnen Songs herunterbricht.

Auf jeden Fall sehr erstaunlich zu sehen, was aus einer halbierten und erweiterten Hardcore-Combo so werden kann. Und wer mal sehen will, in welchen Schuppen At the Drive-in früher auftraten, dem sei Patricks Photoband empfohlen.

Katzen die aussehen wie Hitler sind trotzdem lieb

Bekanntlich gibt es ja Katzen die aussehen wie Hitler oder zumindest eine gewisse optische Ähnlichkeit aufweisen. Das heißt dann Kitler oder Hitlerkatze. Eigentlich nicht sehr nett so ein Vergleich, denn ich wüsste von keiner Katze, die auch nur annähernde Verhaltensähnlichkeiten hätte. Trotzdem natürlich irgendwie lustig.

Deshalb jetzt weltexklusiv ein weiteres Bild aus der beliebten Serie. Und bei dieser Katze namens Chérie weiß ich, dass sie überaus liebenswert und anhänglich ist!

Chérie die Hitlerkatze


Update: mittlerweile sind sogar Die Grünen auf den Hitlerkatzen-Zug aufgesprungen, und verwenden einen (gefälschten) Kitler auf dem Titelblatt einer Infobroschüre zum Thema Rechtsradikalismus:

Nazis erkennt man nicht immer auf den ersten Blick.

(Natürlich gefunden bei Cats That Look Like Hitler)

Krato macht keine Panik in Asien

So sieht jemand aus der vier Monate Urlaub brauchtWenn jemand eine Reise macht, dann hat er heutzutage einen Blog. So auch Krato unter www.keinepanik.tv, der heute eine viermonatige Asienrundfahrt gestartet hat. Mittlerweile sollte er auf seinem ersten Stop in Tokyo angekommen sein. Sein Flug ging zwar über London, wo ausgerechnet heute ein Unglück den Flugverkehr ziemlich durcheinander brachte. Aber dank eines heldenhaften Piloten wurde glücklicherweise das schlimmste verhindert. Langstreckenflüge wurden laut Netzeitung auch keine gestrichen.

Krato hat sich für uns daheimgebliebene übrigens etwas besonderes ausgedacht. Man kann ihm über die Webseite Missionen erteilen, die er auf seiner Reise zu erfüllen hat. Über die Vorschläge zu jeder Destination wird dann abgestimmt. Mal sehen ob er das nicht bereut  ^-^

Max Headroom is back on the network

Der Namenspatron dieses Weblogs erhält mal wieder ein wenig Medienpräsenz. Das 20-jährige Jubiläum des Video-Hacks ist zum Beispiel dem Hal Faber aufgefallen. Dann gibt es einen Werbevideo für englisches Pay-TV, in dem Max als vergessener Alt-Star den 80ern hinterher trauert. Gefunden habe ich das beim Deckhead, der auch noch Gerüchte über neue Folgen streut. Bis die fertig sind, kann man sich via Joost zumindest schon mal einige Episoden legal und kostenlos anschauen. Und dass der Max-Headroom-Style immer noch zeitgemäß genutzt werden kann, zeigt das BatzLog mit seinem Jahresrückblick 2007.

Von einigen YouTube-Videos habe ich eine Playlist angelegt, das Feature wollte ich eh mal ausprobieren:

Amazon stellt Wii in Cybersex-Ecke

Hier mal wieder ein Paradebeispiel, was bei großen, automatisch ausgewerteten Datenbanken so alles schief gehen kann. Ich informierte mich gerade bei Amazon ein wenig über die Wii, klickte durch die Empfehlungen und landete auf der Produktseite für Pokémon Battle Revolution – wohlgemerkt, ohne eingeloggt zu sein. Und was musste ich dann mit großem Erstaunen bei den „Lieblingslisten“ auf der Seite sehen:

Lieblingsliste

Das geschah offenbar nur, weil in der Liste neben ganz viel Erotikkrams auch MySims für die Wii eingetragen wurde (ich will nicht wissen, was manche Leute so mit ihren Sims machen).

Das Ergebnis dürfte von Amazon wohl kaum erwünscht sein. An mangelndem technischem Wissen dürfte es kaum liegen – wenn sich jemand mit Datamining auskennt, dann ja wohl Amazon. Diese ganzen Lieblingslisten und Empfehlungen sind ja ein Paradebeispiel für die Verknüpfung von Informationen aus verschiedenen Quellen.

Wenn jetzt aber nicht mal ein Profi wie Amazon das fehlerfrei hinbekommt, wie soll ich dann bei der Vorratsdatenspeicherung darauf vertrauen, dass da nicht auch fehlerhafte Zusammenhänge hergestellt werden – mit potentiell viel weitreichenderen Konsequenzen?

Freiheit am neun-elf

Heute vor 18 Jahren siegte der Drang nach Freiheit und Gerechtigkeit gegen eine repressive Obrigkeit. Viel zu lange wurde ein ganzes Land eingesperrt, überwacht und unterdrückt. Am Ende genügten das Gestammel eines in die Ecke gedrängten Parteibonzen, und eine Bevölkerung, die dessen Worte ausnahmsweise mal wörtlich nahm.

Eine Sternstunde der Geschichte, die so vieles verändert hat. Im Großen wie im Kleinen. So hätte ich wohl die Liebe meines Lebens hinter der Mauer nie kennengelernt.

Ganz anders der heutige Tag. Die Volksvertreter verkünden nicht mehr, sondern weniger Freiheit. Eine anonyme Nutzung von Telekommunikation soll ab dem kommenden Jahr mit der Einführung der Vorratsdatenspeicherung nicht mehr möglich sein. Wie bei allen vergleichbaren Maßnahmen seit dem 11.9. wird auch hier wieder die Sicherheit als Verkaufsargument genannt. Und natürlich soll das alles auch nur die Verbrecher betreffen.

Bedenken und Kritik dagegen gibt es viel, doch die Entscheider in den sogenannten Volksparteien wissen es besser. Als Informatiker kann ich nur sagen, dass selbst einfache Programme nicht immer so laufen, wie man sich das erhofft. Was da bei einem Analyseprogramm für Telekommunikationsdaten alles herauskommen kann, wage ich mir kaum auszumalen. Fraglich ist für mich nicht ob, sondern nur wann es den ersten Harry Buttle geben wird.

Weiterführende Links

IndyPhone erfolgreich gestartet

IndyPhone beta

Nach langer Entwicklungszeit haben wir es nun doch endlich geschafft, und können unser Großprojekt der Öffentlichkeit präsentieren.

IndyPhone.de ist online gegangen!

Doch was ist das nun eigentlich? IndyPhone ist ein Portal für mobile Inhalte, welche die Nutzer selbst gestalten können. Den Anfang machen unsere LogoKits, wo man beliebige Bilder hochladen, verfremden und sich aufs Handy schicken kann.

Das ganze wird natürlich noch stark ausgebaut, Ideen und Konzepte haben wir da sehr viele. Wie wir von unseren Betatestern erfahren haben, ist zum Beispiel das Verschenken der eigenen Kreationen ein ganz wichtiges Feature – möchte ich am liebsten auch gleich haben, schon alleine um diesem Clown aus M. zu zeigen, wie er wirklich aussieht. Das kommt also bestimmt sehr bald!

Das kann ich auch mit einer gewissen Authorität sagen, denn schließlich wird die Arbeit dafür bei mir als Hauptentwickler der ganzen Anwendung hängen bleiben ;-). Für die technisch Interessierten: die Seite ist komplett in Java implementiert, mit einem Grundgerüst aus Wicket, Spring und Hibernate (dem „WiSH come true“, wich das nenne). Dazu habe ich mich aber auch schon an anderer Stelle ausgelassen.

Tja, soviel erst mal dazu. Es würde mich freuen, wenn die wenigen menschlichen Besucher meines Blogs da mal vorbeischauen. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt.

25 Jahre Blade Runner

Blade RunnerHeute vor 25 Jahren lief Ridley Scotts Science-Fiction-Meisterwerk Blade Runner in den deutschen Kinos an (Quelle: Wikipedia). Die Adaption von Philip K. Dicks Roman „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ gehört schon seit langem zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Nicht nur die aufgeworfenen Fragen (Wann ist der Mensch ein Mensch? Kann man seinen eigenen Wahrnehmungen und Erinnerungen trauen?) lassen den Stoff zeitlos relevant werden.

Im Kino läuft der Film ja leider nur sehr selten, zuletzt habe ich ihn 2000 oder 2001 im Neuköllner Passagekino gesehen. Wenn ich mich recht entsinne, war das damals, noch frisch in Berlin, mein erster Ausflug in diesen Bezirk, der dadurch gleich einen guten Eindruck machen konnte.

Blade Runner war auch die erste DVD, die ich mir zulegte. Die Qualität dieser Ausgabe lässt bekanntlich doch etwas zu wünschen übrig, weshalb ja schon vor 5 Jahren eine Neuauflage geplant war – die dann aber doch nie erschienen ist. Nun scheint es aber doch zu klappen, angeblich soll sie hierzulande am 5. Dezember erscheinen. Mit Versionen wird man ja geradezu erschlagen, der High-Definition-Formatkrieg macht das auch nicht einfacher. Entscheidend wird für mich sein, nebem dem neuen „Final Cut“, endlich mal wieder die original Kinofassung mit Voice-over zu sehen. Mal sehen, was von den englischen Versionen hier ankommen wird.

Tja, viele Erinnerungen verbinde ich mit diesem Film. Und auch diese werden irgendwann verloren sein in der Zeit – wie Tränen im Regen.

Trent Reznor kündigt seinen Plattenvertrag

As of right now Nine Inch Nails is a totally free agent, free of any recording contract with any label. I have been under recording contracts for 18 years and have watched the business radically mutate from one thing to something inherently very different and it gives me great pleasure to be able to finally have a direct relationship with the audience as I see fit and appropriate.

Via The NIN Hotline.

At.tension 2007 Photos

Übers Wochenende fand das Kunst- und Theaterfestival At.Tension auf dem Gelände des Kulturkosmos statt – dort, wo im Sommer auch das Fusion Festival stattfindet. Entsprechend frisch und anders war dann auch das Programm. Persönliche Highlights: das mechanische Konzert von Cabo San Roque (4 Personen – 40 Instrumente), die Darbietung von Don Quijote & Sancho Pansa sowie die Commodore Lounge.
Hier nur schnell einige Bilder, ein kurzes Video ist in der Vorbereitung.

Wasserschloss

Hier geht’s zu den restlichen Bildern.