21. Etappe: Coron – Manila – Bangkok – Mandalay

Ein Blick in den Reisepass sagt uns, dass es Zeit wird die Philippinen wieder zu verlassen und das Visum für Myanmar einzulösen, welches wir vor knapp drei Monaten in Hong Kong besorgt hatten.

Die Schiffsfahrt nach Manila verläuft angenehm ruhig, bietet aber nicht so viel Komfort wie unsere Fährfahrten von Qingdao nach Incheon oder Busan nach Fukuoka. Wir kommen trotzdem ausgeschlafen am Morgen an. Die ausgedehnte Skyline, der Plastikmüll im Wasser, die Blechhütten, die bettelnden Kinder und zahnlosen Alten hinterlassen einen äußerst gemischten ersten Eindruck. Leider bleibt wenig Zeit diesen zu vertiefen oder zu revidieren – mich plagen starke Ohrenschmerzen. Das Krankenhaus ist erfreulicherweise nicht weit, und schon am nächsten Morgen kann mir von einem HNO-Spezialisten weiter geholfen werden.

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Nach knapp 40 Stunden in dieser großen Stadt der Gegensätze sitzen wir bereits im Airbus nach Bangkok, wo wir zwei Tage verbringen. Zufällig ist chinesisches Neujahrsfest – natürlich schauen wir uns das Spektakel mit Trommlern und Drachentänzern in Chinatown an! Davon abgesehen sehen wir auch von dieser Riesenstadt nicht viel; der letzte Schnelle Internetzugang für die nächsten Wochen will genutzt sein, um die weitere Reise zu planen.

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Für die Fahrt zum alten Flughafen Don Mueang haben wir zum Glück genug Zeit eingeplant. Die Taxifahrt durch den höllischen Morgenverkehr dauert fast eine Stunde. Der übliche Dreikampf aus Checkin, Immigration und Security ist zügig durchlaufen und schon fliegen wir nach Mandalay im Norden Myanmars.