27. Etappe: Playa Larga – Havanna – Frankfurt – Berlin

Der Viazul nach Havanna kommt fast pünktlich (30 Minuten später), und dank unseres vorher erstandenen Rückfahrttickets sind wir auch die einzigen, die im fast vollen Bus noch einsteigen dürfen. Sehr erleichternd, schließlich gilt es, abends einen Flug zu erreichen!

Das klappt aber alles ganz problemlos. Wir sind pünktlich zum Checkin am wenig genutzten Terminal 2. Der Condor-Flug nach Frankfurt ist der Letzte an diesem Tag. Im Abflugbereich können wir uns schon mal wieder an deutsche Sprache und Mentalität gewöhnen – der Großteil der Fluggäste scheint Ferienheimflieger zu sein. Unser letztes Bargeld investieren wir in wichtige Dinge des täglichen Lebens: Kaffeebohnen, Zigarren, Rum.

Mit gerade mal drei Stunden Verspätung fliegen wir dann doch recht schweren Mutes los. Wir sind sehr froh, einen kleinen Aufpreis für die Premium-Economy gezahlt zu haben – wenigstens auf dem letzten Flug verwöhnen wir uns mit Beinfreiheit, Filmprogramm, Getränken und verkürzten Wartezeiten.

Nach fünf Stunden Schlaf gibt es auch schon Frühstück und wir schwenken von England kommend über Belgien auf das europäische Festland hinüber. Krass, wie dicht besiedelt und in kleine rechteckige Parzellen alles zerteilt ist!

In Frankfurt werden wir von Traumwetter mit Schäfchenwolken und 30 Grad empfangen. Wir wollen ganz sanft ankommen, den Kulturschock minimieren, und bleiben über Nacht. Vielen Dank an C. & B. für die sehr herzliche Aufnahme!

Am nächsten Morgen fahren wir, leicht entschleunigt, mit dem Zug nach Berlin. Fünf Stunden lang gleiten wir durch ein hochsommerliches Mittel-/Ostdeutschland, dann über die Stadtbahn durch Berlin, bis wir auf Gleis 1 im Ostbahnhof einfahren. Hier sind wir vor 361 Tagen in den Warszawa Express gestiegen. Somit endet unsere kleine Rundreise genau dort wo sie begonnen hat.

Hallo Berlin, wir sind wieder da!

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