5. Etappe: Sankt-Peterburg – Moskwa

Die Tage in dieser schönen Stadt vergehen viel zu schnell. Wir spazieren viel herum, probieren georgisches Essen und russische Sushi-Varianten und genießen die Atmosphäre. Besonders nett ist Oleg, dessen Familie wir im Zug kennen gelernt hatten, der uns eine Weile in der Stadt herum führt und interessante Details erzählen kann. So erfahren wir, dass die finnische Kirche zu Sowjetzeiten als Schwimmbad genutzt wurde.

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Doch schließlich heißt es Abschied nehmen von all dem, unser Nachtzug wartet am trubeligen Moskauer Bahnhof. Wir haben Tickets im Doppeldecker-Schlafwagen gebucht; jeweils vier Reisende teilen sich ein Abteil mit je zwei Stockbetten. Auch aufgrund des (inoffiziellen) Feiertages der Luftlandetruppen sind viele junge feiernde Menschen mit dabei; Gruppenfotos werden gemacht, Musik gehört – wir können trotzdem schlafen.

Am frühen Morgen werden wir vom Zugbegleiter geweckt, bekommen Tee serviert und können, circa eine Stunde vor Ankunft, bereits die Wohngebiete der Außenbezirke bestaunen. Riesige Hochhaussiedlungen reihen sich aneinander, dazwischen mal ein Kraftwerk, mal ein paar hundert Wellblechschuppen. Plötzlich hält der Zug und wir sind angekommen.

Moskau, Leningrader Bahnhof.