Bilder aus der Räucherwildnis von Olchon

Auf der Insel Olchon machen wir trotz eingeschränkter Sicht hunderte von Bildern, was entsprechend viel Zeitaufwand für die Sichtung verursacht.

Aber schließlich sollen der verrauchte Horizont, die allgegenwärtige Kuh- und Pferdescheiße, die zerklüftete Küste, der vertrocknete Salzsee und der verwilderte Wald genauso dokumentiert werden wie unsere Wanderstrecken, Zeltplätze und Badestellen am neun Grad warmen Baikalsee.

Am ersten Morgen überlegen wir ernsthaft, die Insel zu verlassen, Sibirien sein zu lassen und direkt in die Mongolei zu fahren, so groß ist die Enttäuschung aufgrund der nicht vorhandenen Sicht und des ständigen Geruchs nach Lagerfeuer. Natürlich verwerfen wir diese Idee recht schnell wieder; allerdings dauert es doch vier, fünf Tage und zwei Nächte mit Gewitter und Sturm bis wir die viel gepriesene Schönheit der Insel in ihrer ganzen Pracht erfahren können.

Falls ihr euch also wundert, warum da viele Bilder so gelbstichig sind – so war da halt das Licht. Viel Spaß beim durchklicken.

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