Farang Farang, Luang Prabang

Nach zwei Wochen in eher abgeschiedenen Gegenden ist die touristische Hochburg und alte Königsstadt Luang Prabang erst mal sehr gewöhnungsbedürftig. Eine so hohe Konzentration zumeist westlicher Touristen in einer darauf abgestimmten Umgebung hatten wir schon lange nicht mehr erlebt.

Aber bereits am zweiten Tag können wir die Stadt voll genießen, denn glücklicherweise sind die negativen Auswirkungen des Tourismus nicht sehr ausgeprägt und verblassen völlig hinter den schönen Hausfassaden, unzähligen Tempeln und der entspannten Atmosphäre an den Flussufern. Und hey – das ist immer noch das kleine Lao und nicht das überlaufene China.

Zufälligerweise können wir auch noch am Luang Prabang Film Festival teilnehmen, und im kostenlosen Open-Air-Kino die vietnamesische Komödie „Dandelion“ sehen. Oberflächlich geht es dabei um einen jungen V-Popstar und seine überdrehten Freunde, spätestens ab der zweiten Hälfte bestimmen aber zunehmend ernsthafte Themen wie Zusammenhalt unter Freunden, Umgang mit tödlichen Krankheiten oder Ausgrenzung von Minderheiten die von Slapstick und Musikeinlagen geprägte Handlung.

Überaus erfreulich ist es auch, dass wir Micha aus Berlin getroffen haben. Er ist bereits seit Januar auf großer Reise und auf manchen Stationen wie Hong Kong oder Seoul hatten wir uns nur knapp verpasst. Dank eines schlecht gelaunten thailändischen Visabeauftragten hat es nun endlich geklappt. Durch einen weiteren Zufall kann ich ihn mit großem Hallo begrüßen, direkt nachdem er aus dem Tuk Tuk vom Hafen ausgestiegen war. Die nächsten Tage erkunden wir die Stadt gemeinsam und legen auch einen Besuch am Kuang-Si-Wasserfall ein.

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Dann trennen sich vorerst wieder unsere Wege. Er möchte den Norden von Laos erkunden während wir uns weiter Richtung Süden in die Haupstadt Vientiane aufmachen. Ein Wiedersehen spätestens zu Silvester ist aber bereits geplant.

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