Sankt Petersburg

Im Bahnhof brauchen wir erst mal einen Kaffee, um uns ein wenig an schon wieder ein neues Land zu gewöhnen; der pompöse Bau von 1837, die kyrilische Schrift und der Fakt, dass wir die Wegbeschreibung zum Soul Kitchen Hostel nicht ausgedruckt haben tragen zur Nervosität weiter bei. Zum Glück fällt mir der doch recht einfache Weg nach einem Blick auf den Stadtplan wieder ein. Eine kurze Fahrt mit der Metro und 15 Minuten zu Fuß später werden wir bereits sehr herzlich am Empfang begrüßt.

Die ganzen Auszeichnungen, die die Soul Kitchen auf ihrer Homepage und an der Rezeption auflistet, scheinen mir sehr gerechtfertigt. Man hat viel Platz, es ist alles sehr gemütlich und es wurde an viele kleine Details gedacht. Und eigentlich reagiere ich ja eher automatisch ablehnend wenn mir jemand etwas bewirbt, doch bei den Worten „Mueseum of Soviet Arcade Machines“ werde ich einfach schwach.

Den restlichen Tag stromern wir ein wenig in der näheren Umgebung umher, bewundern die prächtigen Bauten und decken uns mit ein paar Grundnahrungsmitteln ein. Für den nächsten Tag planen wir einen Ausflug in die Schlossgärten von Peterhof und hoffen darauf, dass die ungewöhnlich voluminösen Dachrinnen die hier überall installiert sind nicht wieder Verwendung finden.

 

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