Urlaub im Land der Khmer

Nach trotz „Sondergebühren“ unnötig langen Wartezeiten an der Grenze, sowie einer quälend langen Busfahrt erreichen wir die kambodschanische Hauptstadt Phnom Phen. Hier treffen wir wieder Micha und seinen südafrikanischen Freund Simon. Dieser hatte gleich nach der Ankunft richtig Pech: aus dem fahrenden Tuk Tuk heraus wurde ihm ein Rucksack von einem Motorrad herunter geklaut. Verfolgung sinnlos, die Anzeige bei der Polizei auch nur für die Versicherung und die „Kaffeekasse“ der Station gut – Laptop, Kamera und Pässe gehören nun jemand anderem.

Da es hier tatsächlich ein 4DX-Kino gibt, können wir endlich den neuen Star Wars anschauen. In Seoul hatten wir ja bereits The Martian in einer entsprechenden Fassung gesehen, und auch bei diesem Weltraumepos machen die zusätzlichen Effekte viel Spaß.

Eigentlich gehört ja eine Auseinandersetzung mit der Herrschaft der Khmer Rouge zum Pflichtprogramm in Phnom Phen. So blöd wie das klingt, aber das passt leider nicht in unseren Reiseplan, weshalb wir diesen Teil unserer Bildungsreise auslassen.

Stattdessen fahren wir wie geplant weiter nach Sihanoukville, wo wir ja bereits eine Unterkunft gebucht hatten. Wir wollen ganz entspannt mit den Füßen im Meer ins neue Jahr hinein feiern. Tatsächlich findet dann neben dem ganzem Wahnsinn an den Hauptstränden (von denen wir so weit wie möglich weg sind) doch noch ein Dschungel-Rave statt. Nach „Dinner for One“, Feuerwerk am Strand und etwas zu viel Rum fahren wir da tatsächlich hin und haben richtig Spaß. Alleine das von einem Mopedmotor betriebene, grell leuchtende Riesenrad ist die Fahrt in den Wald zu Kerfuffle schon wert.

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Dank günstiger Unterkunft, leckerem Essen am Strand und einer leichten Ohrenentzündung bleiben wir länger als geplant und bewegen uns aus zumeist in einem Radius von 200 Meter. Am letzten Tag gehen wir dann aber endlich, endlich das erste Mal tauchen. Der Privatstrand auf Koh Rong Sanloem ist traumhaft, die Ausrüstung neuwertig, das Team nett und kompetent – nur leider lässt die Sicht sehr zu wünschen übrig. So ist ein Großteil der Barrakudas schon verschwunden bevor wir ihnen zu nahe kommen können. Egal, der Anfang ist gemacht, mehr als zwei Tauchgänge wollten wir hier eh nicht machen.

Direkt im Anschluss haben wir uns in einen Seelenverkäufer Nachtbus eingekauft, der uns ausgeschlafen nach Siem Reap bringen soll.

2 Gedanken zu „Urlaub im Land der Khmer“

  1. Danke, haben wir! Auf den Philippinen ist – vermutlich aufgrund der Topografie – kaum vernünftiges Internet verfügbar, weshalb meine Berichte etwas zeitverzögert kommen.

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