Yongma Land Seoul

Nicht nur im Berliner Plänterwald rottet ein ehemaliger Vergnügungspark vor sich hin. Auch im Seouler Stadtteil Jungnang warten rostige Fahrgeschäfte auf ihre Wiederbelebung. Die Wahrscheinlichkeit dafür dürfte in beiden Fällen ähnlich gering sein.

Im Vergleich zum Spreepark ist das Yongma Land kleiner und insgesamt besser erhalten. Man darf es nach Zahlung eines kleinen Obolus‘ ganz legal betreten. Diese Möglichkeit wird von Kunststudenten, Filmcrews und frisch vermählten Ehepaaren gerne genutzt; zum Glück für uns nicht von allzu vielen während unseres Besuches.

So genießen wir die Verlassenheit und Stille hier am Rande der Großstadt. Bei den Fotos konzentriere ich mich in erster Linie auf Details, es gibt bereits genug Blogposts mit Panoramen und HDRs.

Auf dem Weg zurück zur Metro nehmen wir einen Umweg durch eine Markthalle und decken uns mit preiswerten Lebensmitteln ein. Insgesamt ein schöner kleiner Ausflug, raus aus den trubeligen Innenstadtbezirken.

3 Gedanken zu „Yongma Land Seoul“

  1. Dafür reist ihr also um die halbe Welt. Damit ihr lauter Dinge anschaut, die ihr auch vor der Haustür habt… Versand ehemalige Stützpunkte der roten Armee, ehemalige Olympiastadien, ehemalige Vergnügungparkann. .. ok die große Mauer haben sie in Berlin abgerissen 😉
    Ganz liebe Grüße
    Alf

  2. Ja, aber dafür sind hier* das Essen und das Wetter besser, und man versteht so gut wie nie was die Leute so quatschen.

    Same same but different!

    * egal wo dieses „hier“ gerade ist

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