Fix und fertig in Bangkok

Das Klima in dieser Stadt ist echt nicht dazu geeignet, auf die frechen Offerten von Taxi-und Mopedfahrern zu scheißen, und trotzig zu versuchen, den Weg vom Bahnhof zur Khao San Road mit Google Maps auf dem Handy zu finden.

Selbst Photos machen war mir zu anstrengend, obwohl die chaotisch übereinander geschachtelte Architektur sehr erstaunlich ist.

Irgendwann habe ich aufgegeben, und mich ins nächste Tuk Tuk gewälzt und doch hinfahren lassen – und bin auch angekommen, und nicht bei einem Schneider, Friseur oder Stripclub gelandet.

Etwas erschrocken war ich, als ich den Locker Room aufsuchte, wo ich ein wenig Ballast für die Laos-Runde gelassen hatte. „Closed for a few days“ stand da auf einem Zettel. Aber hier gibt es kein Problem, was nicht durch ein paar Baht gelöst werden kann. Grummel.

Nun bleiben nur noch sieben Stunden, um die Sachen umzupacken, etwas zu schlafen und zurück zum Flughafen zu kommen. Ganz so anstrengend habe ich mir diese Ochsentour nicht vorgestellt, aber jammern hilft jetzt auch nicht mehr.

Schon übermorgen werde ich die Jungs und Mädels von 20meterbreit in Auckland treffen und live sehen, das wird ein Spaß! Die sind schon seit über einer Woche da unten, und machen ganz schöne Faxen, wie man auf ihrer Webseite mit Tour-Tagebuch nachlesen kann.

P.S.: Der erste Monat auf Reisen ist mit dem heutigen Tag vorbei. So schnell vergeht die Zeit.