Am Nil und im Nil und um Jinja herum

Um nach Jinja zu kommen, der Stadt an der Quelle des Nils, lassen wir uns auf eine Runde Wildwasserrafting ein und nutzen den im Angebot von Nalubale Rafting enthaltenen Transport. Danke für den Tipp an Safarikollege Phillip! Wir werden also frühmorgens abgeholt und direkt zur Unterkunft im Nile River Camp gebracht. Ursprünglich hatten wir eine Unterkunft direkt in Jinja gebucht, doch bei der wunderschönen Aussicht auf den Nil sind wir froh, dass diese am vorherigen Abend per WhatsApp storniert haben. Hier bleiben wir ein paar Tage!

Wildwasserrafting

In wilden Gewässern waren wir bislang höchstens tauchen, aber vielleicht ist das in einem großen Schlauchboot ja auch ganz schön. Nach einem kurzen Briefing werden wir im Kleinbus zur Einstiegsstelle etwas Flussabwärts gefahren. Direkt am Camp ist kein Einstieg mehr möglich, seit vor zehn Jahren das Wasserkraftwerk fertig gestellt wurde. Die große Bucht im Bild ist demnach ein Stausee.

Da wir das alle zum ersten Mal machen gibt es zwischen den einzelnen Stromschnellen kurze Übungsphasen und Erklärungen. Dafür ist auch viel Zeit, manchmal treibt man eine halbe Stunde durch die schöne Flusslandschaft bevor es wieder Action gibt. Teils ist das ganz schön heftig; beim letzten Strudel fallen wir beide in den Fluss, werden mehrfach unter Wasser gedrückt und Katrin schrammt sich sogar die Beine an einem Felsen auf.

Und ich hatte ihr vorher noch versichert, dass da nichts passiert und man vor den Süßwasserparasiten keine Angst haben braucht – solange die Haut nicht verletzt ist. Ahem.

Fazit: war schon mal interessant, so ein Ritt mit der Wasserachterbahn. In Kajaks, entsprechenden Skills und Stromschnellen noch etwas unterhalb der höchsten Schwierigkeit würde uns das aber mehr Spaß machen.

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