Jambo Mombasa, Kwaheri Kenya

Nachdem wir bereits zwei Mal durch Mombasa durchgereist waren, bleiben wir nun für ein paar Tage. Die Inselstadt am Meer hat ja schon was zu bieten und wir machen ein bisschen Sightseeing.

Demnach verlaufen wir uns in den verwinkelten Gassen der Altstadt und bestaunen dem Verfall preisgegebene, historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit Einflüssen aus afrikanischer, arabischer und europäischer Architektur. Auch das ursprünglich von Portugiesen gebaute Fort Jesus lohnt einen Besuch und ist nicht umsonst die Hauptattraktion der Stadt. Beide Male verzichten wir auf einen Guide; sicherlich bekommt man dabei tiefere Einblicke, allerdings sind diese Führungen auch immer sehr schnell getaktet. Während unseres Besuchs im Fort treffen wir einen Guide, der uns am Eingang ansprach, zwei Mal wie er mit verschiedenen Gruppen an uns vorbei zieht. Wir sind da einfach langsamer unterwegs.

Unsere Unterkunft in Nyali hat eine richtige Küche; schließlich sind wir in einem ganz normalen Apartment in einem kleinen Wohnblock zu Gast. Wir nutzen die Chance und kochen das erste Mal auf unserer Reise etwas selber. Beim Einkauf im supermodernen Überangebot des Nyali Plazas sind wir zwar einerseits froh eine kleine Flasche Olivenöl und andere Zutaten für eine einfache Pasta kaufen zu können, andererseits ist uns auch bewusst, dass die meisten Angestellten sich nie einen solchen Einkauf in einem Supermarkt leisten können werden.

Den nahegelegenen Strand schauen wir uns auch für einen Abendspaziergang an. Aktuell scheinen so gut wie gar keine Touristen in der Stadt zu sein. Die riesigen Ressorts wirken verlassen, bestenfalls sieht man jemanden, der sich um die Pflanzen kümmert; oft ist nicht mal eine Security zu sehen.

Unser nächstes Ziel ist Tanga in Tansania, nur wenige Stunden südlich von Mombasa. Da wir keine Lust auf einen 6-Uhr-Bus haben, entscheiden wir uns für die Fahrt mit einem Kleinbus. Beim Aussteigen aus dem Taxi werden wir, wie üblich an Verkehrsknotenpunkten, von einer handvoll Menschen lautstark auf deren Angebote aufmerksam gemacht, mit Fragen bombardiert und müssen darauf aufpassen, dass unser Gepäck nicht einfach zu einem Ticketschalter getragen wird. In diesem Chaos ist es nun Katrin, die mit dem Fuß umknickt und sich den Knöchel verstaucht. Oh no! Immerhin bleibt ihr das Schicksal erspart in einem überfüllten Bus eingequetscht zu werden, denn wir sitzen vorne beim Fahrer.

Also geht’s nochmal mit der Fähre über den Kilindini-Hafen und zügig weiter zur Grenze nach Tansania.

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