Nachtbusfahrt Kigali – Kampala

Die zwölfstündige Fahrt mit dem Nachtbus zwischen den beiden Hauptstädten verläuft mehr oder weniger ereignislos, ist aber trotzdem recht anstrengend. Dazu tragen die vielen Kurven auf ruandischer Seite und die vielen Schlaglöcher und Speedbumps aus Stahlbeton auf ugandischer Seite bei, insbesondere aber auch die vier Stunden an der Grenze. Drei volle Reisebusse mit vier bzw. zwei Grenzbeamt:innen abzufertigen dauert nun mal sehr lange.

Ein paar Stunden unruhigen Schlafes bekommen wir immerhin ab. Bei der morgendlichen Fahrt ins Stadtzentrum von Kampala wage ich ein paar Schnappschüsse, um das Geschehen auf den Straßen einzufangen.

Um unsere Unterkunft am Stadtrand zu erreichen wollen wir einen private driver nehmen. Sammeltaxis fahren zwar auch alle möglichen Strecken, aber dazu müssten wir mit den Rucksäcken erst zum Taxipark gelangen.

Einen Fahrer finden wir sehr schnell, aber selbst nach harter Verhandlung zahlen wir noch viel zu viel, noch dazu in einem selbst für lokale Verhältnisse übel heruntergekommenem Auto. Zusätzlich müssen wir noch zu seinem Auto laufen, was eigentlich ein komplettes No-Go sein sollte. Aber wir sind erschöpft und daher einfache Beute. Trotzdem war das der Tropfen in meinem Fass, um nun doch Uber und Bolt zu installieren und fortan zu benutzen. Selbst mit großzügigem Trinkgeld hätten wir damit die Hälfte bezahlt und besseren Service erhalten.

Im Red Chillie Hideaway angekommen (von dem es auf Google Maps diverse Fakeeintragungen mit ähnlichen Namen gibt) ist der kleine Ärger darüber, schon wieder von einem Taxifahrer verarscht worden zu sein, spätestens nach einer erholsamen Runde im Pool verflogen und der Vorfreude auf die nächsten Tage gewichen.

Es geht auf Safari!

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