Ruanda Road Trip: Zurück nach Kigali

Nach vier ereignisreichen Tagen in der Region Musanze fahren wir zurück in die Hauptstadt Kigali, wo wir den Wagen zurück geben. Unterwegs werden wir das erste Mal in einer Verkehrskontrolle angehalten. Nach einem kurzen Kennzeichenabgleich in der Bußgelddatenbank – „Congratulations, you have zero!“ – geht es auch schon weiter.

Am Nayabugogo Busbahnhof organisieren wir uns Tickets für einen Nachtbus zurück nach Kampala. Vorherige Überlegungen bezüglich eines Abstechers in den Norden Ugandas nach Fort Portal und weiter legen wir aufgrund der dort bereits begonnenen Regenzeit ad acta.

So ein Busbahnhof ist ein ziemlich chaotisches Gewusel, mit erhöhtem Taschendiebrisiko. Zum Glück wissen wir mit welcher Firma wir fahren wollen – mit Trinity Bus. Eine seltsame Begegnung haben wir beim Kurzparken an einer Tankstelle. Bereits beim einfahren winkt uns jemand wild zu, abwechselnd mit „hier geht’s nicht rein“ und „fahr jetzt rein“. Er weist uns einen Platz zu, ruft eine Parkgebühr von 1000 Ruandische Francs (circa 1€) auf und begleitet uns zum Ticketschalter und zurück. Ich habe nur einen 2000er, mit dem er verschwindet. Kurz danach kommt ein uniformierter Wachmann der Tankstelle zu uns und meint, dass der Typ hier gar nicht arbeite. Ich sehe mein Wechselgeld schon verloren, aber nein, der falsche Parkplatzwart kommt mit einem 1000er zurück bevor er das Areal verlässt. Die Freude währt aber nur kurz, denn natürlich möchte der echte Wachmann auch bezahlt werden. African Business Development nennen das manche.

Die letzten Tage in Ruanda verbringen wir im wunderschönen Yambi Guesthouse. Außer Wäsche waschen, einige Bahnen bunte Stoffe kaufen, entspannen und fürs Blog schreiben machen wir nicht viel und bereiten uns mental auf die Rückkehr nach Uganda vor.

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