Archiv der Kategorie: Rue

Hier herrscht weiter Sendepause

Manch einer benutzt ja Facebook oder Twitter um seine Blogaktivitäten zu pushen. Ich kann ja ehrlich gesagt an so einem weitergeleiteten RSS-Feed (als Leser) keinerlei Mehrwert erkennen, aber das nur nebenbei. Denn bei mir ist gerade umgekehrt. Mein Blog hat heute Geburtstag und es gibt seit Monaten keine neuen Einträge mehr. Das Online-Sendungsbewusstsein hat sich wieder vermehrt in Foren, Skype, seltenes Twittern und viel Facebook verlagert. Im Gegensatz zu hier entsteht da auch nennenswerte Kommunikation in meine Richtung zurück. Am meisten hält mich – neben der allgemeinen beruflichen Auslastung – aber immer noch das wilde Großstadtleben mit seinem vielfältigen Kulturangebot davon ab, hier noch für großen Content zu sorgen.

Wie zum Beispiel der heutige Karneval der Kulturen.

Da ist noch Platz in diesem Kopf

Hui, schon fast vier Monate kein Posting mehr auf rue’s headroom. Das ist dann eigentlich schon über den scheintoten Zustand eines Blogs hinausgegangen. Dabei hätte es schon genug zum Bloggen gegeben, nur die rechten Worte wollten sich nicht mehr finden. Ich denke, dass wird nun wieder ein wenig anders, auch wenn die Themen erstmal eher technisch werden. Die Statistik sagt, dass das bisher auch die am meisten gelesenen Einträge  waren. Mal abgesehen von den wissenschaftlichen Abhandlungen zum Thema Hitler, die sich als regelrechte Dauerbrenner herausgestellt haben.

Also, stay tuned, es tut sich einiges!

rue’s headroom erstrahlt im neuen Look

Es wurde Zeit. Der headroom hat nach fast zwei Jahren auch mal eine optische Auffrischung erhalten. Das alte Design mochte ich zwar schon, aber die Kompromisslosigkeit bezüglich Ladezeiten und Ästhetik ging mir dann doch irgendwann zu weit. Statt in ein riesiges Hintergrundbild finde ich die Bandbreite in die Photoleiste viel besser investiert. Hier und da gibt es noch ein paar Feinheiten, aber prinzipiell bin ich erst mal zufrieden.

Das Seitengerüst basiert übrigens auf dem CSS-Framework YAML, welches ich in ein Kubrick-Theme gepackt habe. Ich brauchte ein dreispaltiges Layout, welches sich leicht anpassen lässt, und in allen Browsern funktioniert. Diese Anforderungen wurden voll erfüllt. YAML kann ich also nur empfehlen!

Wer sich aus HTML/CSS kein WordPress-Theme selber bauen kann oder möchte, kann auch ein fertiges verwenden. Es gibt zum Beispiel „Simplex“ von Andreas Lezgus oder „Blitzblank“ von Dr. Web. Ein Theme bauen ist aber auch nicht schwer – ein schneller Einstieg war für mich das Howto vom webworkBlog.

Dann will ich mal hoffen, dass es den knapp 200 Besuchern, die hier täglich vorbeischauen, auch gefällt – und vielleicht sogar mal ein paar mehr kommen.

Ein Jahr später

Heute vor einem Jahr habe ich dieses Blog eröffnet. Meinem zugegebenermaßen niedrig gestecktem Anspruch, keinen Monat ohne Eintrag vergehen zu lassen, bin ich gerecht geworden. Immerhin.

Etwas wirklich großes ist hier eigentlich nicht passiert, die meisten Hits erhalte ich immer noch von Suchmaschinen-Robotern. Egal, es macht Spaß, und auf viel mehr kommt es mir momentan nicht an. Es gibt zugegebenermaßen andere Projekte, die mir wichtiger sind (dazu bald mehr).

Aus der doch recht überschaubaren Anzahl der Einträge möchte hier kurz die fünf nochmal auflisten, die meiner bescheidenen Meinung nach doch etwas herausstechen.

  1. Das Ende des Leidens – Current 93 in der Volksbühne
  2. Provinzgroteske (I)
  3. Videopiraten Max Headroom Style
  4. ARG-Spieler in der Abmahnfalle
  5. Howto: Wirkungsvoll bei der ARD beschweren

Provinzgroteske (I)

Reichenbach im Vogtland, der 22.07.2006. Auf der Straße vor dem „Bergkeller“ treffen circa 50 Leute ein, um den Darbietungen einer Rock-Cover-Band zu lauschen. Deren Songauswahl war sogar halbwegs erträglich (Deep Purple, Pink Floyd, so Kram halt), allerdings kommen einem derart gecoverte Stücke doch immer irgendwie vergewaltigt vor, vor allem, wenn man das Original zu schätzen weiß. Wenigstens konnten sie halbwegs mit ihren Instrumenten umgehen. Wenn ich da an die eine oder andere Jugenderinnerung zurückdenke… das konnte man nüchtern gar nicht ertragen.

Doch auch im Vogtland kann man schlecht wählerisch sein, und so wurde von einigen Gästen das Tanzbein geschwungen. Und als ob man sich bei Walzerschritt zu „Another Brick in The Wall (Part 2)“ nicht sowieso schon wie in einem schlechtem David-Lynch-Remake vorkommt, muss man dann auch noch den Kleidungsstil der anwesenden Nicht-mehr-ganz-so-jungen-Dorfjugend wahrnehmen.

Aber gestalten wir das mit der Kleidung doch als ein kleines Quiz. Also. Das T-Shirt hatte eine, naja, politische Botschaft. Als Hauptmotiv auf dem Rücken war eine Photocollage zu sehen, die unter anderem aus einigen Politikergesichtern wie Stoiber, Merkel und Beckstein bestand. Welches Spektrum wurde da wohl bedient?

Provinzgroteske (I) weiterlesen

Flaggenwahn bei flickr

Jetzt habe ich mir auch mal einen flickr-Account zugelegt. Das ist halt doch bequemer, als eine eigene Gallery-Installation aufzusetzen und zu warten.

Auslöser war der Drang, diesen momentan ausufernden Flaggenwahnsinn zu dokumentieren. Von den deutschen Fahnen sieht man ja so schon genug, also soll es darum um den ganzen multikulturellen Rest gehen. Macht doch mit, postet eure Bilder, bis zum Endspiel müssen alle drin sein die dabei waren – egal wann ;).

Meine offene flickr-Gruppe „Multikultureller Flaggenwahnsinn

Eintrag Nummer eins

Kaum zu glauben, aber wahr. Der Rue hat sich eine neue Homepage angeschafft! Wobei der Zeitgeist ja nun eher das Wort „Blog“ bevorzugt. Das ist war fast das gleiche, allerdings in einem anderem Format, und mit mehr Möglichkeiten.

Ein erstes Blog-Experiment hatte ich ja letztes Jahr schon mal gestartet. Das war zwar nur ein gelegentliches Unterfangen, doch die Erfahrungen waren im Grunde recht positiv. Zeitweise war dieses Blog trotz der wenigen Einträge bei Google ganz vorne, wenn man nach rue gesucht hat!

Jetzt geht es aber hier weiter, sicherlich mit mehr Elan (sprich: mehr Beiträgen), und auch auf Dauer angelegt.

Auf einen bestimmten Themenbereich will ich mich gar nicht erst festlegen, das wird man dann sehen. Es wird sicherlich auch mal den einen oder anderen technischen Artikel aus dem Computerbereich geben, der dann für uneingeweihte verwirrend bis unverständlich erscheinen wird. Doch keine Angst, meine Wahlheimat Berlin (Neukölln), Musik, Kultur und die gelegentliche Prise Wahnsinn werden auch ihren Platz finden.

Also dann, viel Spaß beim lesen, abonniert den RSS-Feed, und schreibt Kommentare!