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Vier Tage am Strand und dann nach Wellington

Nach zwei Wochen des ständigen Umherreisens waren ein paar Tage der Ruhe genau das Richtige. Die größte Aufregung der letzten Tage war die Nahrungsbeschaffung, ansonsten dominierten kurze Spaziergänge am Strand oder auf den Klippen sowie das Beobachten der Gezeiten das Tagesgeschehen. Die gleißend hell scheinende Sonne sorgt dabei nicht nur für einen knackigen Teint, sie lässt einen auch die durchaus kühlen Nächte vergessen. Vier Tage am Strand und dann nach Wellington weiterlesen

Traumstart in Auckland

Moe ist einfach ein Herzenskerl! In der Ankunftslobby wartete er schon auf mich und brachte mich direkt zu Simons weitläufigem Kreativ-Ressort, wo ich den Rest der Band traf und versuchte, meinen flauen Magen zu kurieren. Das gelang erst später nach einem Powernapping mit überraschendem Weckdienst. Manchmal ist ein kurzer Schlaf in einem dunklem Club wie dem Wammy’s die beste Medizin.

Dann endlich der große Moment – 20meterbreit live, nach langen Jahren der Entbehrung! Die neue Besetzung, die den leider nicht mitreisenden Oliver durch Sabine als Sängerin und Dominik als Bassist ersetzt, funktioniert hervorragend! Adoleszenzstrahlen lässt mich immer noch Kreise und Spiralen sehen, und es ist es toll, die alten und neues Songs zu hören. Ich freue mich auf die kommenden Gigs, vor allem Wellington verspricht ein Highlight zu werden.

Von den anderen drei Bands haben mich „God Bows to Math“ und insbesondere „Captain Seargent Major“ schwer beeindruckt; melodiös-hypnotischer MathNoiseRock wie er sein muss.

P.S.: Der Aufpreis für ein Essen im Jetstar-Flug hatte sich nicht gelohnt. Nach kurzem Aufenthalt in meinem Magen habe ich es der Toilette zurück gegeben.

Frühjahrskonzerte

Lange nicht gebloggt. Dabei hätte es ja doch so einigen Anlass gegeben. Also nur ein kurzer Rundumschlag über die letzten Konzerte, und da gab es so einiges.

Die elektronische Dienstbar in der Martin-Luther-Kirche war ganz nett. Es gab ein paar spannende Momente, aber insgesamt hatte ich da wohl etwas mehr Action erwartet. Wir blieben denn auch nicht bis zum Schluss, sondern sind nach drei Acts weiter. Mal wieder zu Ofrin, diesmal im b-flat in der Rosenthaler Straße. Ofrin sind nach wie vor eine tolle Jazzband, die ihr Publikum wirklich begeistern können. Geht hin, sie spielen noch ein paar Mal in Berlin und einmal in Hamburg (siehe myspace).

Richtig fett war auch das Nine Inch Nails Konzert am Tag darauf in der Columbiahalle. Gute Stimmung im Publikum, eine tolle Setlist, super Band. Was will man mehr? Nunja, zum Beispiel ein wenig mehr Visuals. Das war jetzt mein viertes Konzert, und nur beim ersten 1999 gab es die halbtransparente Leinwand mit passenden Videoclips vor der Bühne. Wirklich schade, und das trotz Doppeltermin. Auf der aktuellen Live-DVD kann man sehen, dass es das zumindest in den USA auch auf aktuellen Konzerten gibt. Aber egal – ich ärgere mich immer noch, nur für den Samstag ein Ticket gehabt zu haben. Zum Glück wollen sie ja bald wieder kommen.

Zwischendrin war auch endlich mal wieder ein Konzert von 20meterbreit angesagt, diesmal im Knaack. Die Jungs rockten Souverän wie immer, aber leider war ein Großteil der Knaack-Besucher damit beschäftigt, komische 80er-Jahre-Parties zu feiern, weshalb nicht so viel Stimmung aufkam. Schade. Das Konzert am Tag darauf im Schokoladen war sicherlich besser, aber da war ich zum fränkische-Würste-Grillen eingeladen.

Am 1. April hatte meine Liebste ihr erstes Konzert mit ihrem und Christians Projekt Aura Navarre. Das ganze war im Rahmen einer Rozz-Williams-Memorialnight, weshalb die beiden auch leider keine eigenen Songs spielten – die Interpretationen waren aber trotzdem ganz in ihrem Stil. Trotz Sonntag Abend kamen immerhin circa 50 Leute, und es waren nicht nur Freunde und Bekannte, die begeistert Applaus spendeten. Bilder davon gibt es hier und hier.

Schließlich waren am Ostermontag noch Cocorosie im Postbahnhof angesagt. Vorband waren die Trash-Hip-Hopper Bunny Rabbit. Sehr lustig, sehr energievoll! Live definitiv ein Hingucker, aber ob das für mehr reicht? Ein paar Songs (Lucky Bunnny Foot) waren trotzdem cool.
Danach hatte der Beatboxer von Cocorosie das Publikum weiter aufgeheizt. Ich habe da ehrlich gesagt nicht sehr viele Vergleiche, aber ich fand ihn großartig. Hab da auch einen etwas längeren Clip auf der Speicherkarte, werde ich demnächst mal hochladen.
Cocorosie selbst haben mir auch gut gefallen, auch wenn die Musik nicht sooo mein Ding ist. Ich glaube allerdings, dass so ein Konzert in der Volksbühne besser funktioniert – auch wenn ich sie da nicht live gesehen hatte. Trotzdem – wer’s mag wird begeistert gewesen sein!

So, ist dann doch ein etwas länger geworden, aber eigentlich hätte jedes dieser Konzerte einen Eintrag verdient gehabt.

Drei Konzerte am Samstag

Wenn man Musiker im Freundeskreis hat, freut man sich immer, wenn sie ein Konzert geben können. Auch wenn das mal, wie am Samstag, etwas hektisch werden könnte.

17:30 Blücherplatz: Anat Tuvia

Weltmusik zwischen Orient und Okzident. Das Konzert findet Rahmen des Straßenfestes zum Karneval der Kulturen statt.

20:00 Gendarmenmarkt: Zeljko Vlahovic

Technisch perfekte, und dennoch sehr gefühlvolle Darbietungen klassischer Klavierstücke von Chopin, Haydn und Liszt. Ja, besonders der Liszt hat es Zeljko angetan. Aber selbst als Laie bin ich nicht nur von Chopins zweiter Sonate in b-Moll begeistert. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Piekfein sozusagen.

20:00 Schlesisches Tor: 20MeterBreit, Tollkirsch, Miss America

Satanistischer Post-Noise-Rock oder Glamour-, Krawall- und Agit-POP? Durch den Abend mit anschließender Party leitet der unvergleichbare Jonny Freedom! Im Kato.

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