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Diamanda Galás spielt in Berlin

Diamanda GalásNach langjähriger Pause beglückt uns Diamanda Galás endlich mal wieder mit einem Konzert in Deutschland. Wer die Königin der Vokalistik-Avantgarde erleben will, hat dazu am 18. November in der Passionskirche die Gelegenheit.

Das Konzert findet im Rahmen des „Wie es Ihr gefällt“ Musikerinnen-Festivals statt. Neben Diamanda Galás und vielen anderen internationalen Künstlerinnen hat da übrigens auch Anat einen Auftritt (12. November im Kesselhaus der Kulturbrauerei).

Drei Konzerte am Samstag

Wenn man Musiker im Freundeskreis hat, freut man sich immer, wenn sie ein Konzert geben können. Auch wenn das mal, wie am Samstag, etwas hektisch werden könnte.

17:30 Blücherplatz: Anat Tuvia

Weltmusik zwischen Orient und Okzident. Das Konzert findet Rahmen des Straßenfestes zum Karneval der Kulturen statt.

20:00 Gendarmenmarkt: Zeljko Vlahovic

Technisch perfekte, und dennoch sehr gefühlvolle Darbietungen klassischer Klavierstücke von Chopin, Haydn und Liszt. Ja, besonders der Liszt hat es Zeljko angetan. Aber selbst als Laie bin ich nicht nur von Chopins zweiter Sonate in b-Moll begeistert. Im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Piekfein sozusagen.

20:00 Schlesisches Tor: 20MeterBreit, Tollkirsch, Miss America

Satanistischer Post-Noise-Rock oder Glamour-, Krawall- und Agit-POP? Durch den Abend mit anschließender Party leitet der unvergleichbare Jonny Freedom! Im Kato.

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Rauschendes Fest beim Ordnungsamt in Berlin-Mitte?

In Berlin-Mitte konnten in einer konzertierten Aktion zwischen der für den Verkehr zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Ordnungsamt von Berlin-Mitte am neuen LehrterHauptbahnhof in den letzten Tagen hunderte von Autofahrern mit Knöllchen wegen Falschparken bedacht werden. Aufgrund der unverhofften Mehreinnahmen dürften heute Abend bei den Verantwortlichen die Sektkorken geknallt haben. Mitte ist ähnlich wie Neukölln ein Bezirk mit sehr viel Armut, insbesondere nach der Fusion mit Wedding und Tiergarten.

via Tagesspiegel vom 01.06.2006

Experiment gelungen. Die „asphaltiert(en) oder geschottert(en)“ Grundstücke müssen auf die Autofahrer wie ein Stück Käse auf eine Maus gewirkt haben, angesichts fehlender Wegweiser und Parkhausgebühren von 15 € am Tag (so teuer ist das sonst nur noch in München: PDF). Noch dazu war zur Einweihung das Parkhaus gesperrt. Bei einer Falschparken-Gebühr von 160 € macht das alleine bei der Aktion auf der Invalidenstraße ca. 20,000 €. Nicht schlecht. Sowohl das Falschparken als auch das Eintreiben sind Anzeichen für einen faktischen Anarchokapitalismus, wenn man Grund als das wertvollste materielle Eigentum betrachtet.

Das Ende des Leidens – Current 93 in der Volksbühne

Am Montag hatte ich das Glück, in der Berliner Volksbühne einer seltenen und nicht weniger beeindruckenden Musikdarbietung beizuwohnen: dem (neben einer Vorstellung am Sonntag) ersten Deutschland-Konzert der britischen Neofolk-Band Current 93 seit 15 Jahren. Eigentlich ist diese Art von Musik eher weniger mein Fall, aber gestern konnte ich mich der Begeisterung nicht entziehen. Doch der Reihe nach. Das Ende des Leidens – Current 93 in der Volksbühne weiterlesen