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Danse Macabre á Maria

The Faint Maria Berlin 2008-09-05

Ich mag Bands, die Gitarren, Schlagzeug und Synthies gekonnt kombinieren. Ich gehe gerne auf Konzerte in kleinen Clubs, die trotzdem guten Sound haben. Mir gefallen Schwellwert-reduzierte Grafiken und Animationen.

Von daher hätten sich The Faint gestern in der Maria schon sehr anstrengen müssen, dass mir ihr Konzert nicht gefällt. Was sie natürlich nicht getan haben – sie haben richtig fett gerockt! Alle wichtigen Songs waren vertreten, das Publikum ging mit, die Visuals waren immer passend und sehr kreativ. Nach fast zwei Stunden wurde ich völlig begeistert und durchgeschwitzt in die Nacht entlassen.

Gerne bald mal wieder!

Lärmtermine

In Berlin wird einem ja ein wirklich großes Spektrum der elektronischen Musik angeboten. Auch die weniger eingängigen Spielarten wie Noise und Industrial kommen da nicht zu kurz. Dazu zwei Ausgehtipps für die nächsten Tage.

Heute: The Young Gods im Berghain

Das schweizer Industrial-Urgestein „The Young Gods“ konnten wir bei ihrem letzten Berlin-Abstecher in der Kalkscheune schon sehen. War ein gutes Konzert – die Jungs haben ihr Ding echt drauf. Leider waren nicht sehr viele Leute da, mal sehen wie das heute im Berghain wird.

Samstag: Crossing The Parallel in der Maria

Ein neues Konzept stellen Schlagstrom am Samstag in der Maria vor: „Electro – Industrial – Techno – EBM – Noise – old school EBM treffen aufeinander“. Klingt genau nach meinem Geschmack! Mir war die Vermischung von Szenen und Stilen schon immer lieber als getrennte Welten. Mal sehen, wie das beim Publikum ankommt. Ich freue mich jedenfalls besonders auf Luc Van Acker (Revolting Cocks) und The Horrorist.

Club Transmediale 2007

Da es jetzt doch schon recht spät ist, nur ein kurzer Abriss:

Die Maria ist als Location für sowas sehr nett, wenn vielleicht auch etwas zu geräumig. Die Visuals machen in der Größe auf jeden Fall was her.

Highlight des Abends waren definitiv Fuckhead. Eine wahnsinnige Mischung aus Noise, Punkrock, nackten, tätowierten Leibern, schleimigen Flüssigkeiten und clownesker Peformancekunst. Ganz groß. Hier ein kurzes Video von Youtube, mehr gibts als MOV auf deren Homepage.

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Ich habe bei Flickr ein paar Handybilder hochgeladen; unter dem Tag findet sich noch mehr (und natürlich auch nichtrelevante Sachen, die trotzdem lustig sind).

Angekündigtes und erwartetes Highlight war ja eigentlich Venetian Snares, doch nach Fuckhead war ich schlicht satt. Nach nicht mal einer Stunde im Set war ich schon auf dem Weg nach Hause.