Schlagwort-Archive: Linux

Ubuntu – Neuer Versuch

Am Donnerstag erschien die neueste Version 7.04 Feisty Fawn der freien Linux-Distribution Ubuntu. Nachdem ich vor zwei Jahren bereits einmal komplett auf Ubuntu umgestiegen war (mit dem ergrautem Igel), und seitdem jede Version zumindest mal ausprobiert habe, bin ich mal wieder so weit für einen Neuversuch. Gestern lief auf Arte auch noch der Film "Die Silicon Valley Story", der jedem anständigen Menschen die Lust auf Windows oder Mac vergällen kann. Windows XP kam ja vor einem Jahr mit dem neuen PC, und verrichtet seitdem seine Arbeit mehr oder weniger gut, im großen und ganzen jedenfalls zufriedenstellend. Aber ein neues, modernes OS wäre schon mal was feines. Vista habe ich mit der RC1 auch noch parallel drauf; das hat mir zwar besser gefallen als erwartet, aber auch nicht wirklich begeistert. Da diese Version ab Juni nicht mehr funktionieren wird, kann die Partition auch für den Datenaustausch mit Linux genutzt werden. Meine Ansprüche an Ubuntu sind eigentlich recht klar:

  • Meine vorhandene Hardware soll vollständig genutzt werden können. Also zwei Bildschirme, alle Maustasten, Multimediatasten, Scanner, Drucker, Handy etc.
  • Ich will am besten nie zurück nach Windows booten müssen, weil es irgendeine Software für Linux nicht gibt, oder die vorhandenen Alternativen nicht gut genug sind.
  • Meine E-Mails und sonstigen Daten sollen hinübergerettet werden.
  • Die Oberfläche soll modern sein. Also angenehme Farben, sinnvolle 3D-Effekte, Sidebar und Widgets.

Mit ist klar, dass das alles nicht supereinfach wird. Ich bin da durchaus geduldig. Aber klar, je mehr davon out-of-the-box läuft, desto besser. Gerade die ersten beiden Punkte konnte mir aber Vista zum Beispiel nicht erfüllen.

 

Beste MP3-Jukebox-Software

amaroK ist einfach großartig:

  • Indiziert die Musiksammlung in einer flotten Datenbank (SQLite, MySQL oder PostgreSQL)
  • Lädt fehlende CD-Cover automatisch oder über eine sehr einfache Oberfläche bei Amazon herunter
  • Ist durch Plugins stark erweiterbar (u.a. auch eine Firefox-Extension, um den Player via Netzwerk zu steuern)
  • Läuft via Live-CD auf jedem PC, sogar ohne Festplatte
  • Läuft ansonsten auf den meisten Linux-Distributionen, vorzugsweise unter KDE
  • Kann alles, was man sonst so von einer Jukebox-Software erwartet

Besonders gelungen sind die Dynamischen Playlisten. Nachdem ich aus meinen „noch nie gespielten Alben“ eines von Steve Von Till ausgesucht hatte, hörte die Musik nicht einfach an dessen Ende auf, sondern wurde via last.fm und eigenen Bewertungen mit Titeln von Grails, Neurosis und Cult of Luna aufgefüllt. Das Netzwerk hat entschieden, welche Musik ich hören werde, und die Entscheidung war gut. Wenn ein Lied mal nicht gefällt, kann man natürlich skippen, was sich auch gleich in der Bewertung des Stücks niederschlägt.
Was dabei am Ende herauskommt, könnte ihr rechts in der Blog-Sidebar live observieren (Ajax-powered).