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Zu hoch gepochert

Harald Schmidt ist nicht genug: Ab Herbst bekommt der TV-Chef-Zyniker Komiker Oliver Pocher an die Seite gestellt. Die ARD will so die Quote in die Höhe treiben und ein jüngeres Publikum ansprechen.

SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Als der Oli P beim Schmidt mal zu Gast war, kam das ja schon wie ein peinliches Vorstellungsgespräch rüber. Jetzt darf er also richtig mitmachen, der Kleine. Naja, noch ein Grund mehr da zukünftig wieder pünktlich einzuschalten. Also zu Polylux.

Howto: Wirkungsvoll bei der ARD beschweren

In den Kommentaren zu einem Golem-Artikel über einen Panorama-Beitrag zum Thema Killerspiele beschreibt ein nach eigenen Aussagen ehemaliger Redakteur beim WDR Köln, wie man sich bei der ARD über eine unangemessene Berichterstattung beschweren sollte, damit dem ganzen auch Gehör geschenkt wird:

Schreibt nicht an die Zuschauerredaktion, das ist Dev/Null der Anstalten. Schreibt an den Intendanten, an den Vorsitzenden des Rundfunkrates der betreffenden Landesanstalt […] und an den Vorsitzenden des Programmausschusses des Rundfunkrates. Guckt welcher ernstzunehmende Politiker […] im Rundfunkrat sitzen und adressiert dieses Schreiben als CC ebenfalls. Schreibt in keinem Fall eine Mail, schreibt in jedem Fall einen Brief.

Diese Taktik scheint offenbar wirklich gut zu funktionieren, wie der Autor am Ende seines Kommentar süffisanterweise darlegt:

Meister sind darin im uebrigen religioese Fanatiker und Erzkatholiken, die durch ihre Penetranz und ihre Taktik dafuer sorgen, dass Redakteure schon a priori die Schere im Kopf ansetzen, um sich nicht wieder in die Instanzen-Antwortmuehle zu begeben und lieber auf den einen oder anderen Beitrag und Seitenhieb verzichten.

Also, wenn du mal wieder glaubst, dass deine GEZ-Gebühren ungebührlich verwendet wurden, dann weißt du jetzt, was du dagegen tun kannst.

Kompletter Beitrag mit Diskussion im Golem-Forum

Update: Panorama-Redaktion verteidigt „Killerspiele“-Beitrag (Golem.de)

Überwachung Galore

Da hat man den Run bei HP schon fast wieder verdrängt, da wird man plötzlich mit Überwachungsskandalen förmlich überschüttet:

Man könnte fast meinen, Deutschland ist von Abhörskandalen umzingelt. Zum Glück gibt’s bei uns sowas nicht.
Den betroffenen Regierungen kann man aber auch kaum einen Vorwurf machen. Ist halt schon praktisch, wenn (wie z. B. bei Vodafone Griechenland) die Vermittlungsstellen serienmäßig eine Abhörschnittstelle enthalten – auch wenn sie gar nicht bestellt wurde. Naja, bei kostenlosen Extras schaut halt keiner so genau hin, gell?