Schlagwort-Archive: Mongolei

Heise Autos schreibt über den UAZ-452

Ich wusste gar nicht, dass es etwas wie Heise AUTO überhaupt gibt, für Autos interessiere ich mich ja nun auch recht wenig. Ich bin dann heute trotzdem über diesen Artikel gestolpert, der mit viel technischen und kulturellen Details versehen eine Mongoleidurchquerung in einem russischen Minibus beschreibt.

Dort bekommt das Gefährt den schlechtesten Treibstoff, den es für mongolische Tugrik zu kaufen gibt. Bei einer Klopffestigkeit von nur 80 Oktan würde uns jedes westliche Auto etwas husten. Nicht so der UAZ, der Kleinbus lässt sich von dem miesen Zeug nicht unterkriegen – und ist mit 12 bis 15 Litern auf 100 km sogar recht genügsam.
(Heise Auto: Bärentour)

Da kommen schöne Erinnerungen zurück, denn natürlich war genau so einer für gute zehn Tage unser Zuhause und treuer Gefährte.

Verlassener sowjetischer Luftwaffenstützpunkt

Mit den Hinterlassenschaften der Roten Armee, insbesondere wenn es sich um mit Gras bewachsene Hangars handelt, verbindet mich ja eine gewisse Affinität. Als ich dann vom 1992 verlassenen, ehemals größten mongolischen Stützpunkt der sowjetischen Luftstreitkräfte hörte, war ein Ziel gesteckt und ein Plan gemacht. Verlassener sowjetischer Luftwaffenstützpunkt weiterlesen

10. Etappe: Ulaanbaatar – Choir – Zamin-Uud

Nach den Tagen in den Gebirgen der Westmongolei fehlt uns ein wenig der Antrieb für weitere Outdoor-Aktivitäten. Angedacht waren eine Kajaktour oder ein paar Tage in der Wüste Gobi mit all dem Tourikram wie Kamelreiten und Stutenmilch-Trinken. Doch der merklich beginnende Herbst sowie die vorher von uns nicht bedachte chinesische Feiertagswoche nach dem 1. Oktober drängen uns dazu, doch eine Woche früher Richtung chinesischer Grenze weiter zu reisen. 10. Etappe: Ulaanbaatar – Choir – Zamin-Uud weiterlesen

Ulaanbaatar

Der Zug nach Ulaanbaatar ist endlich mal mit chinesischer Garnitur ausgestattet. Die (nun ausschließlich männlichen) Zugbegleiter befeuern das Heißwasser mit Holz und Kohle, und kochen sich auf dem Ofen eine Suppe. Das Restaurant ist in gedeckten Rottönen schön ausgestattet und lässt den Luxus der gehobenen Zugklassen erahnen. Auch hier ist die Wirtin äußerst gesellig und weiß mit pikanten Details ihrer Kollegen aufzuwarten. Zum Grenzübertritt müssen wir aber ins Abteil zurück, das Restaurant wird dann auch ausgewechselt. Das ganze Porzedere dauert auch nicht länger als zwischen Litauen und Russland; von den sechs bis zehn Stunden, die gerne kolportiert werden, kann keine Rede sein. Ulaanbaatar weiterlesen