Howto: wicket-stuff mit Eclipse und Subversion bei SourceForge downloaden

Neben den „offiziellen“ Wicket-Extensions gibt es auch noch den „wicket-stuff“ Katalog. Dessen Teilprojekte werden nicht unbedingt von den Wicket-Core-Developern betreut, sondern von einer breiteren Community. In den meisten Fällen handelt es sich um Integrationsmodule, um von Wicket aus auf andere Frameworks zugreifen zu können, beispielsweise auf Hibernate, TinyMCE oder script.aculo.us. Leider gibt es hierfür keine festen Releases, man kann sich allerdings bei SourceForge den aktuellen Entwicklungsstand downloaden.

Subclipse installieren

Subclipse ist ein SVN-Client als Plugin für Eclipse. Es gibt eine sehr ausführliche Installationsanleitung, allerdings habe ich http://subclipse.tigris.org/update als URL für die Update location verwendet.

SVN Repository Locations anlegen

Nach dem Neustart von Eclipse ist die Perspective „SVN Repository Exploring“ verfügbar. Links ist eine zunächst leere Baumansicht über die verfügbaren Repositories.

new_repository_location.jpg
Via Kontextmenü erstellt man eine neue Repository Location.

Subclipse: add new svn repository
Der URL lautet https://svn.sourceforge.net/svnroot/wicket für die ebenfalls notwendigen Basispakete. Für die Zusatzpakete erstellt man unisono ein weiteres Repository mit dem URL https://svn.sourceforge.net/svnroot/wicket-stuff.

Projekte downloaden

Subclipse: checkout projects
Nun geht es an den Project-Checkout. Es können mehrere Projekte ausgewählt werden. Im Kontextmenü wählt man „Checkout…“. Der folgende Wizard ist etwas unnütz, da man eigentlich nur den Eclipse-Workspace bei Bedarf ändern kann. Anschließend werden alle gewählten Projekte heruntergeladen.

Die Wicket-Basispakete finden sich im wicket-Repository unter /branches/WICKET_1_2/, in wicket-stuff wird man unter /trunk/ fündig.
Die heruntergeladenen Projekte kann man nun in seinen eigenen Classpaths referenzieren. Dank offenem Quelltext kann man außerdem die Funktionsweisen direkt im Code nachvollziehen oder selbst anpassen, eigene Binärpakete zusammenstellen oder vollständig verlinkte JavaDocs generieren.

Neben dem Subversion-Zugriff gibt es auch noch die Möglichkeit, die Pakete mittels Maven zu bekommen. Darauf werde ich hier ggf. in einem zukünftigem Post eingehen.

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